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Peter Markowich, Universität Wien

Aufs Bild gebracht - ein visueller Zugang zur Mathematik

Begrüßung: Christoph Kratky (Präsident des FWF)
Wann: 19:00 Uhr, 07. Dezember 2006,
Wo: math.space, Museumsplatz 1, Ovaltrakt e-5.4, 1070 Wien,
am topographischen Höhepunkt des Wiener Museumsquartiers;
Durchgang zur Breite Gasse

Wie macht ein Mathematiker mit der Kamera Gleichungen zum Beispiel auf Tierhäuten sichtbar? Einen visuellen Zugang wählt Peter Markowich für sein aktuelles Projekt im Bereich der Anwendung partieller Differenzialgleichungen und stellt ihn mit seinem Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "FWF im math.space" vor.

Themen der Wissenschaft und der Technik, die in der Natur auftreten und ein Teil unseres täglichen Lebens sind, stehen im Zentrum der Veranstaltung im math.space. Peter Markowich, Wittgenstein-Preisträger im Jahr 2000, untersucht Phänomene, die durch partielle Differenzialgleichungen modelliert werden. Diese im allgemeinen hochnichtlinearen Gleichungen setzen physikalische Zustandsgrössen wie Masse, Geschwindigkeit und Energie etc.in Bezug zu ihren zeitlichen und örtlichen Variationen. Die Nichtlinearitäten stellen eine Herausforderung sogar für die modernsten hochentwickelten mathematischanalytischen und mathematisch-numerischen Techniken dar. Es geht um Phänomene wie den Fluss von Flüssigkeiten und Gasen, die Bewegung von Sand, die Musteranordnung auf Tierhäuten oder kinetische Prozesse von Gasen und Halbleiterbauelementen, das Wachstum von Eisbergen und um sozioökonomische Prozesse. Peter Markowich veranschaulicht die behandelten Beispiele anhand seiner hochqualitativen Fotographien und wird zeigen, dass der visuelle Zugang helfen kann, hochkomplexe mathematische Fragen präzise zu stellen und Lösungen zu finden.

Mit seinem Vortrag stellt Peter Markowich erstmalig sein neues Buch "Applied Partial Differential Equations: A Visual Approach" (Springer Verlag Heidelberg), das Mitte Dezember erscheinen wird, öffentlich vor.

Peter Markowich
Der Wiener Mathematiker Peter Markowich beschäftigt sich mit der Analyse von partiellen Differenzialgleichungen, die gleichermaßen subatomare wie galaktische dynamische Vorgänge beschreiben helfen. Der Wittgenstein-Preisträger liefert mit seiner Arbeit Modelle, auf die PraktikerInnen aus den Ingenieurs- und Naturwissenschaften aufbauen können. Gemeinsam mit anderen START- und Wittgenstein-Preisträgern in angewandter Mathematik hat er das Wolfgang-Pauli- Institut gegründet, damit es zwischen verschiedenen Bereichen der angewandten Mathematik, der Physik und der Informatik zu Synergien kommt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Der FWF im math.space" statt.
An Donnerstagen um 19 Uhr werden im math.space Forscherinnen und Forscher vom Wissenschaftsfonds FWF eingeladen, in allgemeinverständlicher Sprache über ihre Disziplin, über ihr spezielles Forschungsgebiet und über den Zusammenhang ihrer Forschungen mit Mathematik zu berichten. Die Veranstaltungsreihe "Der FWF im math.space" ist eine Kooperation des Wissenschaftsfonds FWF mit math.space und hat zum Ziel, die "Public Awareness of Science" in Österreich zu fördern. Die Veranstaltungsreihe wendet sich an ein allgemein interessiertes Publikum, an Wissenschafterinnen und Wissenschafter aller Disziplinen, an Studierende und an Jugendliche, die besonderes Interesse an den Wissenschaften haben.

Details: Der Eintritt ist frei. Bei größeren Gruppen wird um Anmeldung gebeten (info@math.space.or.at).

Nähere Informationen erhalten Sie auch bei
Alexander Damianisch
math.space www.math.space.or.at
Peter Markowich homepage.univie.ac.at/peter.markowich
Wolfgang Pauli Institut www.wpi.ac.at
Wittgenstein-Club www.wittgenstein-club.at

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Mit seinem Vortrag stellt Peter Markowich erstmalig sein neues Buch "Applied Partial Differential Equations: A Visual Approach" (Springer Verlag Heidelberg), das Mitte Dezember erscheinen wird, öffentlich vor.

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