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BRIDGE -INITIATIVE 8. Ausschreibung

"BRIDGE -INITIATIVE" - die modular aufgebaute Förderschiene mit den zwei Förderprogrammen "Translational Research" (FWF) und "Brückenschlagprogramm" (FFG) startet in die 8. Runde

Mit dem Ziel, die Potenziale der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung gemeinsam weiter zu entwickeln, startet die im Jahr 2004 eingeführte Bridge-Initiative" mit 1. Juni 2008 die 8. Ausschreibung. Mit der BRIDGE-Initiative wurde für EinzelforscherInnen bzw. kleine Forschungsgruppen die Möglichkeit geschaffen, eine auf Erkenntnissen der Grundlagen- bzw. Angewandtenforschung basierende Idee bis zur einsatzbereiten/marktreifen Anwendung zu entwickeln.

Die beiden Programme der BRIDGE-Initiative sind antragsorientiert ("bottom-up") und für alle Wissenschaftsdisziplinen offen.

Förderentscheidungen werden durch die zuständigen FWF/FFG-Gremien auf Basis von internationalen Gutachten und Empfehlungen eines gemeinsamen Fachbeirats getroffen.

Einreichfristen
Siehe Details zum jeweiligen Programm (FWF und FFG)

Einreichung
Projekte sind den jeweiligen Antragsrichtlinien entsprechend beim FWF oder der FFG einzureichen.

Zu den Programmen im Detail:

TRP: TRANSLATIONAL-RESEARCH-PROGRAMM (FWF)

Ziele

  • Die Förderung von weiterführender bzw. orientierter Grundlagenforschung an der Schnittstelle zur angewandten Forschung, die auf selbst gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder bei Projekten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft, auf eigener künstlerischer Tätigkeit aufbaut und auf konkrete Anwendungsziele oder/und einen zu entwickelnden wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder kulturellen Nutzen ausgerichtet ist.
  • Die Förderung von Kooperationen von WissenschafterInnen an Universitäten mit WissenschafterInnen an außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie mit WissenschafterInnen von Fachhochschulen im Sinne einer Nutzung von Synergien im Hinblick auf Forschungspersonal und Forschungsinfrastruktur und einer Durchlässigkeit im Zusammenhang mit der DoktorandInnenausbildung.

Anforderungen

  • Projekt mit hoher wissenschaftlicher Qualität auf internationalem Niveau
  • Innovationspotenzial der erwarteten Anwendung
  • Noch kein erwerbsorientierter Finanzierungspartner vorhanden
  • Projektanträge in englischer Sprache

Projektdauer
maximal 36 Monate

Antragsberechtigte
in Österreich arbeitende ForscherInnen

Förderungshöhe

  • je nach Projekt unterschiedlich
  • durchschnittliche Bewilligungssumme pro Jahr/Projekt ca. 83.160,- Euro.

Ende der Einreichfrist
Do, 4.09.2008 (Datum des Poststempels), beim
FWF Der Wissenschaftsfonds, Haus der Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien.

Informationen und Antragsformulare sind unter
> www.fwf.ac.at/de/projects/translational_research.html
abrufbar.

GASTWISSENSCHAFTERINNEN-PROGRAMM "TRANSLATIONAL BRAINPOWER"

"Translational Brainpower" ermöglicht als Erweiterung des Translational Research -Programms die Einbindung von ausländischen WissenschafterInnen in die österreichische Forschungslandschaft.

"Translational brainpower" richtet sich zum einen an WissenschafterInnen im Ausland, die mit österreichischen WissenschafterInnen gemeinsame Projekte entwickeln wollen. Zum anderen werden auch österreichische WissenschafterInnen angesprochen, die an gemeinsamen Projekten mit ausländischen PartnerInnen interessiert sind.

Ziel von "Translational Brainpower" ist es, international gut ausgewiesene WissenschafterInnen aller Fachdisziplinen aus anderen Ländern in wissenschaftliche Projekte an der Schnittstelle zwischen weiterführender bzw. orientierter Grundlagenforschung und angewandter Forschung in Österreich intensiv einzubinden. Innerhalb einer dreijährigen Projektlaufzeit muss der/die ausländische PartnerIn zumindest neun Monate an der Forschungsstätte des/der österreichischen Projektpartners/in arbeiten und dort gemeinsam eine ForscherInnengruppe betreuen. Weiters muss der/die ProjektpartnerIn aus dem Ausland Aufenthalte von österreichischen Arbeitsgruppenmitgliedern an seiner/ihrer Forschungsstätte im Ausland ermöglichen und damit den Kontakt festigen und ausbauen. Im Sinn eines "Brain Gain" soll das Potential dieser WissenschafterInnen einen Mehrwert für geförderte Projekte erzeugen und zur Stärkung des österreichischen Wissenschafts- und Innovationsssystems beitragen.

Die Initiative zum Projekt kann auch von dem/der ausländischen WissenschafterIn ausgehen; die Einreichung des Projektes muss aber durch die/den in Österreich tätige/n Projektpartner/in unter dem Titel "Translational Brainpower" im Rahmen des Förderprogramms "Translational Research" des FWF erfolgen; das Projekt muss an der österreichischen Forschungsstätte verankert sein.

Für die Beantragung von Projekten im Rahmen von Translational-Brainpower sind zusätzlich ergänzende Antragsrichtlinien zu verwenden:
> www.fwf.ac.at/de/projects/translational_brainpower.html

Die unter dem Titel "Translational Brainpower" bewilligten Projekte werden vom bm:vit im Rahmen der Finanzmittel von Brainpower finanziert.

Kontakt
Milojka Gindl,

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Telefon: +43 (1) 505 67 40 - 0
Website: www.fwf.ac.at

BRÜCKENSCHLAGPROGRAMM (FFG)

Ziele

  • Weiterentwicklung und Nutzbarmachung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung für wirtschaftliche Anwendungen
  • Vertiefung der Forschungskooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Förderbare Projekte
Es werden Projekte mit überwiegendem Grundlagenforschungscharakter gefördert, die bereits ein realistisches Verwertungspotenzial erkennen lassen, sodass eine oder mehrere Firmen bereit sind, das Projekt mitzufinanzieren bzw. begleitend auch am Projekt teilzunehmen. Die Förderung bezieht sich auf Einzelprojekte, und ist offen für alle Forschungsthemen.

In der 8. Ausschreibung des Brückenschlagprogramms werden wiederum 2 Förderschienen (Brücke 1 und Brücke 2) angeboten, die sich durch den Grundlagenforschungsanteil und durch die Förderintensität unterscheiden.
Für die beiden Förderschienen gelten die aktuellen Förderkriterien zur 8. Ausschreibung.

Brücke 1
Der Schwerpunkt der Kosten (mindestens 80 %) liegt beim Forschungsinstitut bzw. beim Forscher. Die Unternehmen als mögliche Umsetzer der Ergebnisse beteiligen sich finanziell und durch Bereitstellung von Sach- und Arbeitsleistungen (maximal 20 %) am Vorhaben. Maximale Förderhöhe: 75 %

Brücke 2
Ein wesentlicher Teil der Projektarbeiten liegt nach wie vor beim wissenschaftlichen Partner (mind. 30 %). Die Unternehmen sind jedoch durch eigene Sach- und Arbeitsleistungen in höherem Ausmaß in das Projekt eingebunden. Maximale Förderhöhe: 60 %.

Projektdauer
maximal 36 Monate

Antragsberechtigte
Forschungsinstitute, Firmen oder EinzelforscherInnen. Das Konsortium muss aus mindestens zwei Partnern (1 Wissenschaft, 1 Wirtschaft) bestehen.

Ende der Einreichfrist
3. September 2008, 16:00 Uhr (eCall)
4. September 2008, 12:00 Uhr einlangend bei der
FFG - Basisprogramme, Haus der Forschung, Sensengasse 1 , 1090 Wien

Alle Anträge die nach den jeweiligen Fristen bei der FFG einlangen, können in der aktuellen Ausschreibung nicht mehr berücksichtigt werden.

Informationen zur Antragstellung (eCall!) sind unter
> https://ecall.ffg.at
abrufbar.

Kontakt
B. Robien, Email: brigitte.robien@ffg.at, Telefon: +43 (0)5 77 55 - 1308
C. Kraus, Email: cornelia.kraus@ffg.at, Telefon : +43 (0)5 77 55 - 1509

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Telefon: +43 (0)5 77 55 - 0
Website: http://www.ffg.at

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