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Kurzbeschreibung des Projekts

Projektnummer   Einzelprojekte  P14933
Titel   DZ-Immuntherapie für die Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren
ProjektleiterIn   SPRINZL Georg Mathias
Bewilligungsdatum   07.05.2001
Universität / Forschungsstätte   Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Klinische Abteilung für Allgemeine Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen, Medizinische Universität Innsbruck
Gebiet(e)  
Keywords   DENDRITIC CELLS, HEAD AND NECK CANCER, IMMUNOTHERAPY, SQUAMOUS CELL CARCINOMA, VACCINATION, ANTIGEN PRESENTATION
Homepage   http://gin.uibk.ac.at/hno/sprinzl.htm


Dendritische Zellen entstammen von pluripotenten Stammzellen des Knochenmarks und haben die Eigenschaft naive T-Lymphozyten zu stimulieren. Cytotoxische T Lymphozyten können hierbei infizierte oder maligne Tumorzellen opsonieren. Für eine mögliche Vakzination werden reife dendritische Zellen aus Monozyten des peripheren Blutes in vitro generiert und dann mit einem Tumorantigen beladen um so eine protektive Antitumor-Immunität zu induzieren.
Derzeit werden mehr als 1000 Patienten weltweit mit verschiedenartigen Tumoren mit einer DZ-basierenden Vakzination behandelt. In klinischen Pilotstudien, in denen derartige Vakzinationen zur Therapie des Hodgkin-Lymphoms, vom malignen Melanom und vom Urothelkarzinom angewendet worden sind, konnte bei den behandelten Patienten eine Tumorregression nachgewiesen werden.
Bis heute ist eine potentielle Therapie von Plattenepithelkarzinomen der Kopf-Hals-Region, die auf der DZ-Vakzination basiert, noch nicht durchgeführt worden. Klinische Studie haben jedoch nachweisen können, dass eine positive Korrelation zwischen der Anzahl von DZ im Tumorgewebe einerseits und dem klinischem Verlauf der Erkrankung andererseits besteht. Darüberhinaus läßt die große Konzentration von lymphatischem Gewebe im Kopf-Hals-Bereich eine mögliche Vakzinationstherapie in diesem Kontext als realisierbar erscheinen. Die Zielsetzung unseres Projektes liegt in der Entwicklung einer DZ-basierenden Immuntherapie zur Behandlung von bösartigen Kopf-Hals-Tumoren unter besonderer Berücksichtung einer möglichen Prevention von Lymphknotenmetastasen. Zusätzlich planen wir die derzeit implementierten Methoden für die Überwachung der Antigenpräsentation und Lymphozytenfunktion zu verfeinern.



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