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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P16574
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Kritische Phänomene in ungeordneten Systemen |
| ProjektleiterIn |
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FOLK Reinhard |
| Bewilligungsdatum |
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06.05.2003 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für Theoretische Physik, Universität Linz |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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critical phenomena, random systems, renormalization group theory, critical dynamics |
| Homepage |
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http://www.tphys.jku.at/group/folk/folk.html
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Kritische Phänomene in reinen Systemen werden in Prinzip mehr oder weniger
gut verstanden. Die Theorie hat hier eine hohes quantiatives Niveau erreicht.
Vergleiche mit Computersimulationen und dem Experiment bestätigen die Resultate
die mit den gängigen Standardmethoden berechnet werden. Der Hauptstrom
der derzeitigen Forschung auf diesem Gebiet behandelt kompliziertere Systeme mit
multikritischem Verhalten und dem Studium von Crossover-Verhalten. Es gibt jedoch
eine Klasse von Systemen, die weniger gut verstanden sind, nämlich verunreinigte
Systeme. Diese Verunreinigungen können Defekte, Substitutionen, Fehlstellen
oder andere Irregularitäten in dem reinen System sein. Die Hauptfragen
in Bezug auf das kritische Verhalten sind : Welche Effekte rufen die Anwesenheit
von Irregularitäten hervor? Wird der Phasenübergang des reine Systems
verändert? Bleibt er zweiter Ordnung und wenn, verbleibt er in derselben
Universalitätsklasse? Hinsichtlich des asymptotisch kritischen Verhaltens
wurde diese Frage durch das sogennante Harris Kriterium beantwortet. Es besagt,
dass das asymptotisch kritische Verhalten (charakterisiert durch den stabilen
Fixpunkt des reinen Systems) unverändert bleibt wenn die spezifische Wärme
des reinen Systems nicht divergiert. Das ist aber nicht die ganze Geschichte.
Üblicherweise ist man im experimentell zugänglichen Gebiet nicht im
asymptotisch kritischen Gebiet, sondern in einer Region wo sich ein Übergangsverhalten
zeigt: entweder vom unkritischen Hintergrund zur Asymptotic oder von einer Region
um einen instabilen Fixpunkt zur Asymptotik. Das gilt sowohl für die Statik
als auch die Dynamik. Deshalt ist neben der Berechnung des nicht trivialen neuen
asymptotischen Verhaltens, dort wo es vom Verhalten des reinen Systems abweicht,
ein Hauptthema unseres Projekts das effektive kritische Verhalten von Systemen
mit Unordnung in der Besetzung von Gitterplätzen und Unordnung in der Ausrichtung
einer Anisotropie des Systems. In der Dynamik werden wir neben dem Relaxtionsmodell
eine Kopplung an die Energiedichte betrachten. Die Rechnungen für dieses
Modell ist bereits für den reinen Fall eine komplizierte Aufgabe, da es bereits
für das reine System ein nichtriviales dynamische Modell darstellt. Die korrekten
feldtheoretischen Funktionen wurden erst kürzlich gefunden (im FWF Projekt
PHY 15247).
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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