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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P18641
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Hörinszenierungen österreichischer Literatur (1945-2000) |
| ProjektleiterIn |
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HAIDER-PREGLER Hilde |
| Bewilligungsdatum |
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24.01.2006 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien |
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Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Forschungs- oder Entwicklungseinrichtung eines Bundesld |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Österreichische Radioliteratur, Hörspiel, Kulturgeschichte des Radios, , Österreichische Nachkriegsliteratur |
| Homepage |
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http://www.univie.ac.at/theaterwissenschaft
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Vorrangiges Ziel ist die Erforschung der Entwicklung der österreichischen
Hörspiel- und Radioliteratur und deren Rezeption im Zeitraum zwischen 1945
und 2000. Dabei sollen Entwicklungslinien bei Radioinszenierungen österreichischer
Literatur anhand der neuen Quellenlage herausgearbeitet und mit der bestehenden
Literatur in Verbindung gesetzt werden. Damit ist erstmals eine umfassende Überblicksarbeit
geplant, die nicht nur fachspezifisch, sondern auch kulturgeschichtlich die Bedeutung
der Vermittlung österreichischer Literatur durch das Radio und fallweise
in anderen akustischen Medien untersucht. Im Rahmen des Projektes wird der Bezug
zur einschlägigen internationalen wissenschaftlichen Landschaft durch die
Sammlung und Analyse von Realisierungen österreichischer Literatur in deutschsprachigen
Rundfunkanstalten (ORF1, Funkanstalten der BRD, DDR und der Schweiz) im Untersuchungszeitraum
hergestellt; in Exkursen werden auch Übersetzungen und deren radiophone Umsetzung
miteinbezogen. Der internationale Theoriediskurs über Hörspiel und Literatur
im Radio wird kontinuierlich mitreflektiert.
Es werden sowohl bekannte als auch bislang unbekannte Quellen zusammengeführt
und wissenschaftlich ausgewertet. Die Verknüpfung von schriftlichem Material
mit den zugehörigen Produktionen bedeutet somit eine besondere innovative
Leistung im Bereich der Theater- und Literaturwissenschaft. Mit der umfassenden
Analyse des systematisch aufbereiteten Materials, die von produktions- und rezeptionsgeschichtlichen
als auch von textanalytischen und -genetischen Fragestellungen ausgeht, werden
erstmals umfassende transdisziplinäre Erkenntnisse zur kulturgeschichtlichen
Grundlagenforschung geboten.
Aufgrund der neuen Materiallage (Übernahme des Nachlasses von Franz Hiesel
durch die Wiener Stadt- und Landesbibliothek) sowie die Verfügbarkeit von
projektrelevanten Quellen in Bibliotheken und Archiven ist die Grundlage zur systematischen
Erforschung der Entwicklung des österreichischen Hörspiels gegeben.
Die neue Ausgangsbasis ermöglicht die Sicherung des Audiomaterials, insbesondere
von Produktionen, die in Rundfunk- und Audioarchiven nicht mehr vorhanden sind
und eröffnet neue Perspektiven zur Auswertung mündlich vermittelter
Literatur. Das Projekt garantiert somit die Bewahrung und Tradierung von Information
jenseits des geschriebenen Wortes.
Die Ergebnisse werden einerseits eine für die weiterführende transdisziplinäre
Erschließung von Hörliteratur umfassende Basis bilden, andererseits
wird damit auch eine bislang ausstehende repräsentative kulturgeschichtliche
Studie zur Literatur im Radio vorgelegt.
1 Seit 1955 sind der ORF, davor die RAVAG, Sendegruppe rot-weiß-rot und
Alpenland betroffen.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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