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Kurzbeschreibung des Projekts
Im Mittelpunkt des vorgeschlagenen Forschungsvorhabens steht die Klubkonvergenzhypothese, die besagt, dass die Pro-Kopf Einkommen regionaler Wirtschaften, die sich in ihren Strukturmerkmalen nicht oder nur unwesentlich voneinander unterscheiden, einen gemeinsamen Wachstumspfad beschreiten und langfristig konvergieren, wenn ihre Anfangsbedingungen ähnlich sind. Es gibt nur ganz wenige Studien, die sich mit der empirischen Validität dieser Klubkonvergenzhypothese auseinandersetzen und keine Studie, die regionale Wirtschaften in West- und Osteuropa in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses rückt. Diese Lücke versucht das vorgeschlagene Forschungsprojekt zu schließen. Das Forschungsvorhaben verfolgt eine zweifache Zielsetzung: Die erste ist auf eine räumlich ökonometrische Testmethodologie für die Klubkonvergenzhypothese gerichtet, die im Gegensatz zur vorherrschenden Testpraxis Fehlspezifikationen der Testgleichungen zu vermeiden in der Lage ist, die davon herrühren, dass räumliche Spillovereffekte und räumliche Abhängigkeiten im Wachstums- und Konvergenzprozess unberücksichtigt bleiben. Zweitens zielt das Forschungsvorhaben darauf ab, mit Hilfe dieser Testmethodologie die Klubkonvergenzhypothese in einem europäischen Kontext 275 west- und osteuropäische Regionen [EU-25, Bulgarien, Kroatien, Rumänien] zu überprüfen und entsprechende empirische Befunde zu generieren.
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