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Kurzbeschreibung des Projekts
In den letzten 30 wurde eine Vielzahl von mathematischen und algorithmischen Verfahren zur Rekonstruktion einer Gewebedichtenverteilung in einem Körper aus Strahlungsdaten erfolgreich eingesetzt. Die Standard - Algorithmen ermöglichen eine zuverlässige und schnelle Möglichkeit, Tomographie - Daten zu invertieren. Andererseits erfordert die Entwicklung von neuen Scannern und das wachsende Interesse an quantitativer und funktionaler Information anstelle von rein schematischer Information erfordert die Entwicklung von neuen mathematischen Inversionsstrategien, die in der Lage sind, neue Input / Output Relationen und neue Datensätze zu behandeln sowie neue Arten von Informationen aus den Daten extrahieren. Das Ziel des von uns vorgeschlagenen Projektes besteht in der Entwicklung von
Rekonstruktionsstrategien für Tomographie - Probleme, die auf die zu extrahierenden
Informationen (geometrisch und funktional) speziell angepasst sind. Darüber
hinaus sollen die Techniken so flexibel sein, dass sie schnell an unterschiedliche
Scannertypen (CT, SPECT) angepasst werden können. In diesem Projekt schlagen
wir die simultane Nutzung von geometrischen und funktionalenVariablen für
die Rekonstruktion vor. Geometrische Variablen sind in der Lage, die Form von
Objekten, die Position von Brüchen oder die Lage von Fasern zu beschreiben.
Demgegenüber beschreiben funktionale Variablen physikalische Größen
in einem Raumpunkt beschreiben. Wir werden verschiedene Mumford - Shah Modelle
untersuchen, die eine simultane Rekonstruktion einer stückweise glatten
Funktion sowie der zughörige Singularitätenmenge, die die Form des
Objektes beschreibt, ermöglichen. Notwendig ist dazu eine Optimierung des
Funktionals bezüglich beider Variablentypen. Zur Umsetzung planen wir Formsensitivitäten,
Level - Set - Methoden und Ideen aus der Nichtlinearen Optimierung zu kombinieren.
Dadurch wird eine Extraktion der geometrischen und fuunktionalen Information
direkt aus den Daten ermöglicht.
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