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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P19372
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Kritische Edition von In Apocalypsin des Rupert von Deutz |
| ProjektleiterIn |
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LEIBOLD Gerhard |
| Bewilligungsdatum |
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03.10.2006 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für Christliche Philosophie, Universität Innsbruck |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Exegesegeschichte, Geschichtsphilosophie, Typologisch-symbolische Schriftauslegung, Deutscher Symbolismus - Mediävistik, Monastische Theologie, Apokalyptik |
| Homepage |
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http://www.uni-innsbruck/theol.fak.
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Ziel des Projekts ist die kritische Edition von Commentaria in Apocalypsin Ioannis
libri XII des Rupert von Deutz (1075-1129) mit einer Einleitung zur Edition und
einer Werkstudie zu Aufbau, Struktur, Inhalt und Methode. Rupert, der als Exeget,
Liturgiker, Historiker, Dogmatiker, Hymnendichter und Visionär bekannt ist,
gilt als "Vater des deutschen Symbolismus" und einflussreichster Denker
im deutschsprachigen Raum im 12. Jhd. Er wurde wiederholt als "Vermittlungstheologe"
bezeichnet, der zu einer gelungenen und einzigartigen Verbindung von auctoritas
und ratio, Tradition und Fortschritt, geistlicher und wissenschaftlicher Theologie
fand, was ein Anliegen jeder Epoche ist und bleiben wird. Der Einfluss dieses
Theologen auf die Kunst ist wohl einmalig, vor allem im Rhein-Maas- und im süddeutsch-österreichischen
Raum. Er gilt als Innovator auf vielen Gebieten, so durch ein positiveres Menschen-
und Frauenbild, wie auch als Wegbereiter für die Entwicklung der modernen
Wissenschaften und Künste. Seine Werke wurden vor allem im 12. und 13. Jhd.,
zur Reformationszeit und kontinuierlich zunehmend seit dem Ende des 19. Jhd. rezipiert
und erforscht.
In Apocalypsin wurde in der Forschung des 20. Jahrhunderts vor allem einbezogen
in die Arbeiten von Dempf (1929), Beitz (1930), Kamlah (1935), Magrassi und Ratzinger
(1959), Kahles (1960), Beinert (1973), Haacke (1974), Rauh (1975), McGinn (1975-1999)
und Van Engen (1983). Eine Studie, die sich ausführlich diesem Werk Ruperts
und seinen theologischen, exegetischen und geschichtsphilosophischen Inhalten
widmet, liegt noch nicht vor. Eine Werkstudie, die Inhalt, Aufbau, Struktur und
Besonderheiten der hier angewandten Schriftauslegung sowie die theologische Methode
und Gesamtausrichtung von In Apocalypsin genau untersucht, wird aufgrund der kritischen
Edition des Textes, welcher 14 erhaltene zugrunde liegen, erarbeitet. Der kritische
Text mit den nötigen Indices (Bibelstellen-, Quellen-, Sach- und Namenregister)
ist die unabdingbare Vorarbeit für diese Werkstudie.
Die Einleitung zur Edition soll Methode und Kriterien derselben erläutern,
sowie eine ausführliche Hss-Beschreibung und -bibliographie mit anschließendem
Stemma voranstellen. Die Einleitung bietet Forschungsergebnisse zu Entstehungszeit
und -kontext, Anlass, Adressaten, Intention, Struktur und Anlage des Werkes, sowie
eine knappe Inhaltsbeschreibung. Für das Projekt (in Kooperation mit der
Abtei Siegburg, Dr. Chr. Winterer und dem CETEDOC in Belgien) sind, wegen des
umfangreichen Textes (ca. 500 Seiten) und der Fülle bisher nicht identifizierter
Zitate, 36 Monate veranschlagt. Projektleiter ist Prof. DDr. Gerhard Leibold.
Mitarbeiter am Projekt sind Univ.-Doz. Dr. Hans Kraml und Dipl. Theol. Rainer
Klotz.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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