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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P19496
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Dünn besetzte Rekonstruktionen für Inverse Probleme |
| ProjektleiterIn |
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RAMLAU Ronny |
| Bewilligungsdatum |
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21.11.2006 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Johann Radon Institut für Angewandte Mathematik, Österreichische Akademie der Wissenschaften |
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Konrad Zuse Zentrum für Informationstechnik Berlin, Sonstige Forschungs- oder Entwicklungseinrichtungen |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Inverse Problems, Regularisierung, Wavelets, Sparsity, Medizinische Bildverarbeitung, Biochemische Netzwerke |
| Homepage |
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http://www.ricam.oeaw.ac.at/people/
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Die Kombination von sparser Signalrekonstruktion und schlechtgestellten inversen
Problemen ist ein neues Forschungsfeld und wird in diesem Projekt untersucht.
Konkret befassen wir uns mit der Entwicklung von neuen Regularisierungsverfahren
für nichtlineare inverse schlechtgestellte Probleme mit Sparsity Nebenbedingungen.
Die Entwicklung von Algorithmen - allerdings für lineare Probleme in Tikhonov-Funktionalform
unter Sparsity Nebenbedingungen - ist seit einigen Jahren Forschungsschwerpunkt.
Eine Lösung für den linearen Fall wurde vor zwei Jahren von Daubechies
et. al. [DDDM04] vorgestellt. Die Antragsteller haben 2005 erstmalig ein diesartiges
Konzept für nichtlineare Probleme vorgeschlagen. Es existieren erste vielversprechende
Ergebnisse, aber man ist weit davon entfernt, eine abgeschlossene Theorie zu haben.
Dementsprechend ist das erste Ziel dieses Projektes, die Gebiete sparse Signalrekonstruktion
und nichtlineare inverse Probleme miteinander zu verschmelzen und somit ein erstes
Fundament für eine Vielzahl von Anwendungen zu schaffen. Die Anwendungen
die in diesem Projekt eine besondere Rolle spielen, sind die Analyse der Dynamik
von zellulären Netzwerken, die medizinische Bildverarbeitung und die Rotordynamik.
Diese drei Anwendungen bringen nichtlineare schlechtgestellte inverse Probleme
hervor, bei denen die Lösung als sparse angenommen wird. Aus diesem Grund
tragen die in diesem Projekt zu entwickelnden Verfahren dazu bei, die großen
Defizite der bisher eingesetzten Verfahren zu beseitigen.
Die zu entwickelnden Algorithmen werden iterative Verfahren sein (erste einfache
Untersuchungen weisen diesen natürlichen Weg). Demzufolge ergibt sich ein
kanonisches Arbeitsprogramm für dieses Projekt: Entwicklung der Algorithmen,
Konvergenzeigenschaften (schwach, stark, Bedingungen unter denen Konvergenz
stattfindet), Beschleunigung der Verfahren, Analyse der Konvergenzraten, Etablierung
nötiger Regularisierungstheorie (Parameterwahl) und, in Zusammenarbeit
mit Anwendungsprojektpartnerns, Implementierung der Algorithmen und Evaluation.
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Hinweis |
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