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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P20237
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Verfahren zur Präzisionswuchtung an Werkzeugmaschinen |
| ProjektleiterIn |
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RAMLAU Ronny |
| Bewilligungsdatum |
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04.12.2007 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Johann Radon Institut für Angewandte Mathematik, Österreichische Akademie der Wissenschaften |
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Zentrum für Technomathematik FB 3 Mathematik und Informatik, Universität Bremen |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Inverse Probleme, Regularisierung, Präzisionswuchtung, Rotierende Systeme, Signalverarbeitung, Modellierung |
| Homepage |
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http://www.ricam.oeaw.ac.at/people/
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Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines übergeordneten
Modells zur Beschreibung der erreichbaren Bauteilqualität (Topographie, Formtreue
etc.) als Funktion des Wuchtzustandes und der Strukturkonfiguration am Beispiel
der spanenden Ultrapräzisionsbearbeitung.
Zur spanenden Fertigung von Komponenten in optischer Qualität sind hochgenaue
Werkzeugmaschinen und Diamantwerkzeuge eine notwendige Voraussetzung. Aus Unwuchten
resultie-rende Schwingungen können maßgeblich zu einer signifikanten
Verringerung der Oberflächenqualität führen. Derzeit wird die jeweils
bestmögliche Wuchtung realisiert und anschließend die erreichte Bauteilqualität
überprüft, unabhängig davon, ob der hohe Aufwand für die hochgenaue
Wuchtung gerechtfertigt ist. Hier besteht ein erhebliches Potenzial zur Steigerung
der Wirtschaftlichkeit des Prozesses, zum einen, wenn eine Prognose der erreichbaren
Bauteilqualität in Abhängigkeit des Systemzustandes durch übergeordnete
integrierte Parameter bereits während der Prozessauslegung möglich wäre,
zum anderen durch das Verkürzen des Auswuchtprozesses durch die Berechnung
von Ausgleichsgewichten.
Abstrakt lässt sich der Zusammenhang von Unwuchten eines rotierenden Systems
und den daraus resultierenden Schwingungen über eine (u.U. nichtlineare)
Differentialgleichung beschreiben. Die Berechnung der Unwucht bzw. die Bestimmung
von Auswuchtsetzungen aus Schwingungsmessdaten erfordert die Lösung eines
inversen schlechtgestellten Problems.
In diesem Projekt sollen Methoden entwickelt werden, die eine mathematische Bestimmung
von Unwuchten aus Schwingungsdaten auf der Grundlage eines Modells der betrachteten
Werkzeugmaschine ermöglichen. Bei vorgegebenen Wuchtebenen soll zusätzlich
eine bestmögliche Auswuchtempfehlung gegeben werden. Darüber hinaus
soll der Zusammenhang zwischen den verbliebenen Restschwingungen und der erreichbaren
Oberflächenqualität bestimmt werden.
Dieses Forschungsprojekt erfolgt in Kooperation mit dem Labor für Mikrozerspanung
(LFM) an der Universität Bremen (Prof. Brinksmeier, separater Antrag). Vom
LFM werden einerseits die zur Systemanalyse notwendigen Daten geliefert. Andererseits
können die am RICAM und am ZeTeM berechneten Prognosen am LFM experimentell
überprüft.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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