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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P20589
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| Titel |
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Die Ethik, Politik und Wissenschaft der Tibetischen Medizin im Exil |
| ProjektleiterIn |
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KLOOS Stephan |
| Bewilligungsdatum |
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04.12.2007 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für Sozialanthropologie Zentrum für Asienwissenschaften und Sozialanthropologie, Österreichische Akademie der Wissenschaften |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Tibetische Medizin, Tibetische Diaspora, Medizinanthroplogie, Globalisierung, Politische Theorie, Ethik |
| Homepage |
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http://www.stephankloos.org
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Das beantragte Projekt wird mittels ethnographischer Feldforschung tibetische
Strategien des kulturellen Überlebens und politischer Organisation im Exil
untersuchen. Die tibetische Exilgemeinschaft wird als exemplarisch für neue
globale soziale und politische Phänomene angesehen, welche unabhängig
von geographischen Grenzen oder staatlichen Institutionen funktionieren. Im Mittelpunkt
dieser Studie steht die größte sekuläre Institution im tibetischen
Exil, das Tibetische Medizin- und Astrologie-Institut (TMAI) in Dharamsala, das
ein entscheidender Ort für die politischen, ethischen, und wissenschaftlichen
Prozesse in der Entstehung einer spezifischen Exil-tibetischen Subjektivität
und Nationalität ist. Während diese Forschung neue Einsichten in die
tibetische Diaspora und lokale Strategien in Bezug auf die Auswirkungen von Globalisierung
und Migration gewährt, wird sie besonders auch eine kritische Analyse gegenwärtiger
Schnittstellen zwischen weltlichen und religiösen Formen von Ethik, Wissen,
und Macht ermöglichen. Diese Analyse wird zu einem besseren Verständnis
globaler sozialer und politischer Probleme sowie zu theoretischen Debatten in
den Sozial- und Geisteswissenschaften beitragen. Die multi-lokale Feldforschung
in Indien, den USA, und Österreich wird vom 1.1. 2008 bis 30.6. 2010 stattfinden
(30 Monate), und baut auf mehr als sechs Jahre Forschungserfahrung des Antragsstellers
auf.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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