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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P21171
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Attische Keramik im KHM Wien |
| ProjektleiterIn |
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BERNHARD-WALCHER Alfred |
| Bewilligungsdatum |
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06.10.2008 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Kunsthistorisches Museum, Kunsthistorisches Museum Wien |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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archaeology, ancient Greek pottery, Attic vase painting, KHM Vienna, Corpus Vasorum Antiquorum, 3-D-Scan |
| Homepage |
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http://www.khm.at/
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Ziel des beantragten Projekts ist die wissenschaftliche Bearbeitung und Publikations-vorbereitung
von attisch geometrischen, protoattischen und attisch schwarzfigurigen Vasen (insgesamt
98 Objekte) aus den Beständen des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien
/ Österreich im Rahmen des Corpus Vasorum Antiquorum (CVA). Etwa 70% der
Gefäße (18 geometrische, 2 protoattische und 78 schwarzfigurige Vasen)
sind bisher unpubliziert. Vertreten sind unterschiedliche Vasenformen, bei den
schwarzfigurigen Vasen bilden die 52 Amphoren die größte Gruppe. Nur
ein Teil der schwarzfigurigen Gefäße ist bisher durch John D. Beazley
bestimmten Malern oder Gruppen zugewiesen. Die zugeordneten Gefäße
stammen zwar nicht aus den Händen führender Maler, jedoch sind die jeweils
führenden Gruppen bzw. Werkstätten vom beginnenden 6. Jh. v.Chr. bis
in die Spätzeit der schwarzfigurigen Vasenmalerei der ersten Hälfte
des 5. Jhs. v.Chr. vertreten (u.a. eine Pferdekopfamphora, Maler von Louvre F6,
Maler der Gruppe E, Nikosthenische Amphoren, Leagros-Gruppe, Gela-Maler, Diosphos-Maler).
Da bisher erst knapp ein Drittel der Objekte zugewiesen wurden, liegt der Schwerpunkt
des Projekts in der erstmaligen Zuweisung des Hauptteils der Vasen an bestimmte
Werkstätten und Maler. Ikonographisch weisen die Darstellungen eine große
Vielfalt auf, Alltags- wie auch mythologische Darstellungen fügen sich in
das allgemein übliche gleichzeitige attische Darstellungsrepertoire (Szenen
aus dem Leben der Frauen und Männer, letztere besonders als Krieger, Athleten,
Musiker, daneben Knabenausbildung oder Totenklage; Darstellungen verschiedener
Gottheiten und Heroinen in kriegerischen Auseinandersetzungen und Darstellungen
spezieller Ereignisse).
Der Erhaltungszustand der Objekte ist allgemein gut, besonders die schwarzfigurigen
Objekte benötigen aber konservatorische und restauratorische Maßnahmen.
Bei der Materialaufnahme werden alle zugänglichen Maße der Gefäße
oberflächenschonend mittels 3-D-Laser-Scanner vermessen, Form, Erhaltungszustand,
Herstellungsdetails, antike und spätere Gebrauchsspuren, Vorzeichnungen,
ornamentale und figürliche Dekoration, Aufschriften, Graffiti usw. der Originale
wissenschaftlich beschrieben bzw. die notwendigen Details zeichnerisch dokumentiert
sowie Form- und Detailfotos aufgenommen. Die wissenschaftliche Bearbeitung wird
nach den "Richtlinien für Bearbeiter von deutschen CVA-Bänden"
durchgeführt. Dazu zählen neben der detaillierten Beschreibung die ikonographische
und ikonologische Interpretation, die landschaftliche und chronologische Zuordnung
und insbesondere die Zuordnung zu bestimmten Werkstätten und Malerhänden.
Ein Verweis auf die entsprechende Literatur der Vergleichsbeispiele, eine Zusammenstellung
der Bibliographie sowie Fakten zur Herkunft und Erwerbung der Vasen vervollständigen
die wissenschaftlichen Angaben. Als Endergebnis wird ein druckfertiges Manuskript
zur Verfügung stehen, das im Rahmen des internationalen Vasencorpus CVA publiziert
wird.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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