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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P21237
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Regesten zur Geschichte der Juden in Süd- und Westösterreich |
| ProjektleiterIn |
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WIEDL Birgit |
| Bewilligungsdatum |
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24.11.2008 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für jüdische Geschichte Österreichs, Institut für Geschichte der Juden in Österreich |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Collection of sources, Late middle ages (1366-1386), Jewish history, Austrian history, Economic and social history, Charters |
| Homepage |
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http://www.injoest.ac.at
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Für den österreichischen Raum ist eine große Zahl an Quellen zur
Geschichte der Juden im Mittelalter überliefert. Aus diesem Grund wurde am
Institut für Geschichte der Juden in Österreich eine Publikation dieses
umfangreichen Quellenmaterials in Regestenform in Angriff genommen.
Im Zuge der beiden FWF-Projekte P 15638-G08 und P 18453-G08 wurden die Quellen
zur jüdischen Geschichte für das österreichische Bundesgebiet bis
1365 aufgearbeitet. Im Rahmen des Projekts "Regesten zur Geschichte der Juden
in Süd- und Westösterreich" soll diese Arbeit für die heutigen
Bundesländer Steiermark (unter Einbeziehung der ehemaligen Untersteiermark),
Kärnten, Tirol, Salzburg und Vorarlberg für den Zeitraum von 1366 bis
1386 fortgesetzt werden.
Nach dem Auswahlkriterium des Judenbezugs werden urkundliche, historiographische
und literarische Quellen gesammelt und nach wissenschaftlichen Kriterien aufbereitet,
wobei sich unter dem Material zahlreiche unpublizierte oder bislang nicht unter
dem Aspekt des Judenbezuges behandelte Texte befinden. Die Sammlungstätigkeit
erstreckt sich auf Archive im In- und Ausland sowie die Erfassung des bereits
an anderer Stelle publizierten Materials.
Die Publikation soll in Form von chronologisch gereihten Regesten geschehen; durch
ausführliche Kommentare, die dem jeweiligen Stück beigegeben sind, sowie
durch einen umfassenden Index sollen die Quellentexte auch inhaltlich erschlossen
werden.
Die Geschichte der Juden in den durch das Projekt abgedeckten Gebieten ist für
den angesprochenen Zeitraum im Detail noch weitgehend unerforscht. Dabei ist es
für die Erforschung dieses Zeitabschnitts unerlässlich, Studien zur
Geschichte der Juden auf dem gesamten Quellenmaterials zu basieren, vor allem
der derzeit weitgehend unpublizierten Menge der Geschäftsurkunden. Dadurch
lassen sich genauere Erkenntnisse über die herrscherliche Judenpolitik (sowohl
der Herzöge Albrecht III. und Leopold III. als auch der zahlreichen "kleineren"
Obrigkeiten vor allem in Kärnten und Vorarlberg) gewinnen, die in einem Zeitraum,
in der die Juden von offener Verfolgung relativ frei waren, immer mehr auf wirtschaftliche
Ausbeutung abzielte. Darüber hinaus kann anhand des Materials die rechtliche,
soziale und wirtschaftliche Situation der Juden in diesem Zeitraum sowie ihre
Interaktion mit dem christlichen Umfeld erforscht werden.
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Hinweis |
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Die Inhalte der Abstracts werden vom FWF nicht überarbeitet, die Verantwortung liegt bei der Verfasserin bzw. beim Verfasser. |
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