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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P21449
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| Titel |
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Die Rolle von PXR in der epidermalen Homöostase |
| ProjektleiterIn |
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DUBRAC Sandrine |
| Bewilligungsdatum |
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11.05.2009 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Innsbruck |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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PXR, skin, keratinocytes, squamous cell carcinoma, Langerhans cells, basal cell carcinoma |
| Homepage |
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http://www2.i-med.ac.at/dermatologie/epiderm_d.html
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Die epidermale Homöostase wird durch eine engmaschige Regulierung der Keratinozyten-Proliferation,
Differenzierung und Apoptose gewährleistet. Plattenepithel- und Basalzellkarzinome
der Haut entstehen durch eine Dysregulation dieser Homöostase aufgrund überschießender
Keratinozytenproliferation, gehen aber häufig auch mit lokalen Veränderungen
des kutanen Immunsystems einher. Die Funktion des nukleären Hormonrezeptors
Pregnane X Rezeptor (PXR) ist bislang vorwiegend aus Leber- und Darmgewebe bekannt,
wo der Rezeptor den Abbau potentiell gewebsschädigender Substanzen vermittelt,
insbesondere von Steroid- und Hormonmetaboliten, aber auch von exogenen Substanzen
aus der Nahrung und Medikamenten. PXR reguliert die zelluläre Oxidation und
kontrolliert die Zellproliferation. Vorarbeiten aus unserem Labor zeigen, daß
PXR auch in der Haut exprimiert ist, insbesondere in den proliferierenden basalen
Keratinozyten der Epidermis bei gleichzeitig verminderter Expression in differenzierenden
und apopotischen suprabasalen Keratinozyten. Die topische Applikation eines hochaffinen
PXR Liganden induzierte eine epidermale Hyperplasie, ein Effekt der PXR-spezifisch
war (nicht beobachtet in PXR-defizienter Haut). Obwohl die Haut aus der Umwelt
und durch topische Medikamente ständig mit potentiellen PXR Liganden in Kontakt
kommt, wurden die daraus folgenden Implikationen nicht untersucht. Wegen der Bedeutung
von PXR für den Abbau gewebsschädigender Metaboliten und seiner Rolle
in der Zellproliferation formulieren wir die Hypothese, daß PXR die Karzinogenese
von Plattenepithel- und Basalzellkarzinomen moduliert. Zur Testung diese Hypothese
wird im vorliegenden Forschungsprojekt die Rolle von PXR in der epidermalen Homöostase,
der epidermalen Karzinogenese und für die assoziierten Entzündungsreaktionen
untersucht. Ein besseres Verständnis der beteiligten Mechanismen und zellulären
Signale könnte zur Entwicklung neuer Präventionsmaßnahmen beitragen,
die bei PXR ansetzen.
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Hinweis |
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