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Kurzbeschreibung des Projekts
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P24676
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| Titel |
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Ionische Flüssigkeiten als Extraktionsmittel für Schwermetalle |
| ProjektleiterIn |
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KRACHLER Regina |
| Bewilligungsdatum |
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06.03.2012 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für Anorganische Chemie, Universität Wien |
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Department für Chemie, Universität für Bodenkultur Wien |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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task specific ionic liquids, hydrophobic ionic liquids, extraction of heavy metal ions, physico-chemical properties of ionic liquids, extraction mechanism, reusability of ionic liquids |
| Homepage |
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http://homepage.univie.ac.at/Regina.Krachler/
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Ionische Flüssigkeiten sind eine relativ neue Klasse von (bei Temperaturen unter 100°C) flüssigen
Salzen. Viele ionische Flüssigkeiten liegen sogar schon bei Raumtemperatur geschmolzen vor. Sie bestehen
nicht, wie andere Flüssigkeiten, aus ungeladenen Molekülen, sondern ausschließlich aus Ionen, was
außergewöhnliche Eigenschaften zur Folge hat, z. B. zeichnen sie sich durch einen sehr niedrigen
Dampfdruck und einen großen Flüssigkeitsbereich aus. Eine der herausragenden Eigenschaften von ionischen
Flüssigkeiten ist die Möglichkeit der unterschiedlichen Kombination und der chemischen Modifikation von
Kation und Anion, wodurch sich ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften variieren und steuern lassen. So
können im Prinzip für eine gewünschte Aufgabe "maßgeschneiderte" ionische Flüssigkeiten
hergestellt werden, u.a. auch hydrophobe ionische Flüssigkeiten, die speziell dazu geeignet sind, bestimmte
Stoffe mit hoher Effizienz aus wässrigen Phasen zu extrahieren.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von funktionalisierten ionischen Flüssigkeiten als selektive
Extraktionsmittel für gelöste Salze und Komplexverbindungen toxischer Schwermetalle und Radionuklide aus
Abwässern und aus Trinkwasser, wobei die Funktionalisierung durch Inkorporation von geeigneten
Donoratomen/-gruppen erreicht werden soll.
Damit dieses Ziel erreicht werden kann, bedarf es der genauen Kenntnis der Extraktionsmechanismen. Unsere
Hypothese ist, dass durch die schrittweise synthetische Modifizierung der Komponenten einer ionischen
Flüssigkeit, verbunden mit der sorgfältigen Untersuchung der jeweils resultierenden Änderungen ihrer
physikalisch-chemischen Eigenschaften und ihres Extraktionsverhaltens, ein Verstehen des - in vielen Fällen
unbekannten oder zumindest im Detail noch umstrittenen - Extraktionsmechanismus erreichbar sein wird. Durch diesen
experimentellen Ansatz könnte ein allgemein gültiger Zusammenhang zwischen den strukturellen
Eigenschaften ionischer Flüssigkeiten und ihrem Extraktionsverhalten gegenüber bestimmten Schwermetallen
entdeckt werden. In jedem Fall ist jedoch die Kenntnis der mechanistischen Aspekte der Extraktion eine grundlegende
Voraussetzung für die Optimierung der Extraktionsprozesse.
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Hinweis |
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