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Endbericht
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P15722
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| Titel |
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Ultraschall-unterstützte Thrombolyse |
| ProjektleiterIn |
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GOTTSAUNER-WOLF Michael |
| Bewilligungsdatum |
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07.05.2002 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Universitätsklinik für Innere Medizin II, Medizinische Universität Wien |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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ultrasound, thrombolysis, ultrasound phantom, peripherial artery occlusions, biological effects of ultrasound, reperfusion |
| Homepage |
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http://www.kard.at/
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Im Laufe des Projekts wurden mehrere Studien durchgeführt um den positiven
Einfluss von Ultraschall auf die medikamentöse Thrombolyse zu evaluieren:
• Es wurde gezeigt, dass Ultraschall in Kombination mit fibrinolytischen
Enzymen (t-PA) die Thrombolyse beschleunigt. Im Bezug auf eine mögliche
in vivo Anwendung zeigen unsere in vitro Daten, dass eine intermittierende Anwendung
von 2MHz high frequency Ultraschall unter Verwendung eines traveling wave field
das beste Ergebnisse bei der Lyse von Thromben liefert.
• Ultraschallthrombolyse in einem Stroke Modell: Kürzlich zeigten
drei klinische Studien interessante Ergebnisse bezüglich Rekanalisation
und klinischem Outcome in Patienten nach akutem Stroke, wenn ein 2 MHz transcranial
Doppler monitoring angewendet wurde. Durch Entwicklung eines in vitro Stroke
Modells evaluierten wir das Potential eines kommerziellen diagnostischen Ultraschallgeräts,
die Thrombolyse zu beschleunigen. Aufgrund der starken Abschwächung des
Ultraschalls durch den Temporalis-Knochen konnten wir zeigen, dass kein zusätzlicher
thrombolytischer Effect durch Anwendung eines diagnostischen Ultraschall erreicht
werden kann.
• Der Erfolg einer Ultraschallthrombolyse ist abhängig vom verwendeten
Schallmodus. Die Lyse eines Thrombus, welche durch Messung der Gewichtsreduktion
und Bestimmung der Fibrinspaltprodukte (D-Dimer) im Überstand ermittelt
wurde, ist am erfolgreichsten, wenn ein Ultraschall im intermittierendem Modus
mit 50% duty cycle angewendet wird.
• Ultraschall fördert die Penetration von rt-PA in den Thrombus. Wir
gehen davon aus, dass Ultraschall eine Änderung in der räumlichen
Verteilung von fibrinolytischen Enzymen bedingt, die im Thrombus zu einem stärkeren
Effekt der enzymatischen Thrombolyse führt.
• Ein Review Artikel der eine Übersicht der Ultraschall Thrombolyse
darstellt wurde erstellt.
• Ein Ultraschall Phantom wurde entwickelt, dass den menschlichen Oberschenkel
in Bezug auf Ausbreitung des Ultraschalls und thermischen Eigenschaften entspricht.
Aktuelle Studien:
• Videoaufnahmen von Akustischen Strömungen wurden geprüft und
Sequenzen mit interessanten Strömungs Mustern wurden digitalisiert. Eine
Vector Map der Strömungsgeschwindigkeiten wird mittels PIV software erstellt.
• Analyse von Vibrationen des Silikonschlauches mittels Laser Vibrometry.
• Einfluß von Ultraschall und Temperatur auf die t-PA Aktivität.
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Hinweis |
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