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Endbericht
| Projektnummer |
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Einzelprojekte
P18398
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| Titel |
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Pollenschlauchwachstum in Hochgebirgspflanzen |
| ProjektleiterIn |
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WAGNER Johanna |
| Bewilligungsdatum |
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20.06.2005 |
| Universität / Forschungsstätte |
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Institut für Ökologie, Universität Innsbruck |
| Gebiet(e) |
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| Keywords |
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Pollen tube growth, Reproductive biology, Pistil receptivity, High mountain climate, Progamic phase, Temperature effects |
| Homepage |
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http://botany.uibk.ac.at/
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Die reproduktive Phase ist eine der empfindlichsten Phasen im Lebenszyklus einer Pflanze. Die Vorgänge während des Blühens reagieren sehr sensibel auf Änderungen der Umweltbedingungen, besonders auf Änderungen der Temperatur. Funktionen wie die Rezeptivität von Narben und Samenanlagen, die Pollenkeimung und das Pollenschlauchwachstum sind an bestimmte Temperaturbereiche gebunden; wenn sie versagen, bleiben Befruchtung und Samenbildung aus. Gebirgsstandorte zeichnen sich durch starke Temperaturschwankungen aus. An klaren Sommertagen können sich Blüten kurzzeitig auf 30°C und mehr erwärmen, andererseits kommt es immer wieder vor, dass die Blütentemperaturen während der Nacht oder während eines Kälteeinbruchs auch im Sommer auf Temperaturen unter 0°C absinken. Es stellt sich daher die Frage, in welchem Temperaturbereich die reproduktiven Funktionen optimal ablaufen und wo die Grenzen der Leistungsfähigkeit liegen. Dies wird an repräsentativen Gebirgsarten der alpinen und nivalen Stufe in Freilandversuchen (unter natürlichen Temperaturbedingungen) und in Laborversuchen (unter kontrollierten Temperaturbedingungen) erforscht. Nur ein optimales Funktionieren aller reproduktiven Prozesse führen zum Reproduktionserfolg, was über das Ausbreitungspotential einer Pflanze entscheidet. Die Kenntnis der reproduktiven Funktionsspannen von Gebirgsarten und ihrer Plastizität ist daher ein wesentlicher Beitrag, um das artspezifische Anpassungspotential bei sich ändernden klimatischen Bedingungen abschätzen zu können. Darüber hinaus kann das Wissen über das reproduktive Verhalten unter klimatischen Extrembedingungen wichtige Anhaltspunkte für die Züchtungsforschung liefern.
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Hinweis |
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