Einleitung der internationalen Begutachtung

AntragstellerInnen haben das Recht, bis zu drei ForscherInnen bzw. ForscherInnengruppen vom Begutachtungsverfahren auszuschließen. In enger Zusammenarbeit mit dem Büro des FWF schlagen die ReferentInnen und StellvertreterInnen in einem „Mehr-Augen-Prinzip“ dem Präsidium ihnen geeignet erscheinende GutachterInnen aus dem Ausland vor. Bei der Auswahl der GutachterInnen wird darauf geachtet, dass keine positiven und negativen Interessenskonflikte vorliegen oder anzunehmen sind.

Kriterien für die Auswahl von internationalen GutachterInnen, Regeln für Befangenheiten bzw. für Zusammensetzungen von Fachjurys bzw. Boards sind im Anhang dargestellt.

Über die Einleitung des Begutachtungsverfahrens entscheidet das Präsidium des FWF, das - basierend auf den Vorschlägen der ReferentInnen und/oder StellvertreterInnen - die GutachterInnen bestellt; dieser Vorgang läuft ständig ab und ist nicht an Sitzungstermine gebunden.

Förderungsanträge, die nicht in die Zuständigkeit des FWF fallen oder deren AntragstellerInnen offensichtlich nicht über die notwendige fachliche Qualifikation oder Forschungserfahrung zur Projektdurchführung verfügen, werden abgesetzt; d.h.: sie werden ohne Begutachtungsverfahren abgelehnt. Das Gleiche gilt für Förderungsanträge, die in ihrer vorliegenden Form nicht begutachtet werden können, weil sie gravierende Mängel aufweisen, sofern diese Mängel nicht oder nicht innerhalb einer angemessenen Frist (i.d.R. maximal drei Wochen) behoben werden. Das gilt für Programme ohne Einreichungs-Deadlines, bei Programmen mit solchen Deadlines sind die Mängel innerhalb von 10 Tagen nach Zustellung der Mängelinformation zu beheben. Absetzungen werden vom Präsidium beschlossen und bedürfen der Zustimmung des Kuratoriums, um wirksam zu werden.