Förderungsentscheidung

Die zuständigen ReferentInnen stellen dem Kuratorium die jeweiligen Anträge und die Kernaussagen der eingelangten Gutachten vor, unter Berücksichtigung der Stellungnahme(n) der jeweiligen StellvertreterInnen. Dabei gelten die im Abschnitt „Antragstellung“ beschriebenen Befangenheitsregeln. Auch wenn nur der Eindruck einer Befangenheit entstehen könnte, werden diese Regeln wirksam. Die Entscheidung wird in den meisten Fällen einstimmig getroffen, wenn notwendig oft erst nach eingehender Diskussion und dem Vergleichen vorliegender Anträge.Im Zuge der Diskussion können Boni für JungantragsterllerInnen (bis max. 8 Jahre nach Erhalt des Doktorats) und/oder SelbstantragstellerInnen (mind. 50%) zur Anwendung kommen.

Nach der Kuratoriumssitzung werden die Entscheidungsmitteilungen vom Büro ausgefertigt und je nach Sachlage zusammen mit dem o.a. angesprochenen Teil aus den eingeholten Gutachten in anonymisierter Form den AntragstellerInnen zugesandt.

Bei jeder Ablehnung beschließt das Kuratorium des FWF bzw. ggf. das jeweils zuständige Gremium einen der folgenden, standardisierten Ablehnungsgründe, um möglichst hohe Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit der Entscheidung zu erreichen.

Standardisierte Ablehnungsgründe
C 1Die Gutachten zu Ihrem Antrag waren ausschließlich positiv, sowohl in Bezug auf das Forschungsvorhaben als auch im Hinblick auf Ihre wissenschaftliche Qualifikation. Es gab jedoch Projekte, für die seitens der GutachterInnen noch deutlichere Unterstützung zum Ausdruck gebracht wurde. Aus budgetären Gründen kann der FWF derzeit nur Projekte im Topsegment bewilligen, daher konnte Ihr Antrag leider nicht genehmigt werden. Bei einer Neueinreichung sollten die Stärken des Projektes noch mehr betont werden, um die Bewilligungschance zu erhöhen.
C 2Die Gutachten zu Ihrem Antrag waren überwiegend positiv, sowohl in Bezug auf das Forschungsvorhaben als auch im Hinblick auf Ihre wissenschaftliche Qualifikation. Es gibt jedoch in den Gutachten einige kleinere Kritikpunkte bzw. es lagen Projekte vor, für die seitens der GutachterInnen noch deutlichere Unterstützung zum Ausdruck gebracht wurde. Aus budgetären Gründen kann der FWF derzeit nur Projekte im Topsegment bewilligen, daher konnte Ihr Antrag leider nicht genehmigt werden. Bei einer Neueinreichung sollten die Stärken des Projektes noch mehr betont und die Anregungen in den Gutachten berücksichtigt werden, um die Bewilligungschance zu erhöhen.
C 3Die Gutachten zu Ihrem Antrag waren weitgehend positiv, in Bezug auf das Forschungsvorhaben und/oder auch im Hinblick auf Ihre wissenschaftliche Qualifikation. Es gab jedoch in den Gutachten eine Reihe von Kritikpunkten und Anregungen, sodass das Projekt in der vorliegenden Form nicht genehmigt werden konnte. Bei einer Neueinreichung müssten die Stärken des Projektes besser herausgearbeitet und die Verbesserungsvorschläge und Anregungen in den Gutachten sichtbar und nachvollziehbar berücksichtigt werden.
C 4Die Gutachten zu Ihrem Antrag waren nur teilweise positiv, in Bezug auf die Projektidee und/oder auch im Hinblick auf Ihre wissenschaftliche Qualifikation. Es gab jedoch in den Gutachten so viele Kritikpunkte und Anregungen, dass das Projekt grundlegend überarbeitet und allenfalls neu ausgerichtet werden muss, um für eine Bewilligung in Frage zu kommen. Bei einer Neueinreichung sind die Anregungen bzw. die Kritikpunkte in den Gutachten sichtbar und nachvollziehbar zu berücksichtigen.
C 5Die Gutachten zu Ihrem Antrag waren überwiegend sehr kritisch. Da nicht davon auszugehen ist, dass durch eine Neuplanung die Schwächen des Antrages kurzfristig behoben werden können, sprach sich das Kuratorium dafür aus, den Antrag in diesem Förderprogramm erst nach einer Frist von 12 Monaten wieder zuzulassen.

ReferentInnen, StellvertreterInnen und AbteilungspräsidentInnen werden bei ihren Aufgaben vom Büro des FWF unterstützt. Das Büro ist für die AntragstellerInnen direkter Ansprechpartner in allen Projektangelegenheiten.