Struktur des Gutachtens

Ein Gutachten muss aus einer schriftlichen Stellungnahme bestehen, wobei die GutachterInnen gebeten werden, auf vorgegebene Fragen zu antworten. Gleichzeitig werden die GutachterInnen gebeten, zu jeder der vorgegebenen Fragen3 eine zusammenfassende Bewertung abzugeben, entlang der u.a. fünf Einstufungen. Eine Gutachten besteht aus zwei Abschnitten: der erste Teil wird vollinhaltlich an die AntragstellerInnen übermittelt und beinhaltet auch die zusammenfassenden Bewertungen. Im zweiten Abschnitt können GutachterInnen vertrauliche Mitteilungen an den FWF festhalten.

Die GutachterInnen erhalten dazu vom FWF eine kurze Erklärung, an welchen Qualitätsmaßstäben sich die formale Bewertung orientieren soll:

Falls der Text eines Gutachtens nicht aussagekräftig ist, wird das Gutachten nicht gewertet. Die GutachterInnen sind aufgefordert, mögliche Befangenheiten zu deklarieren. Wenn eine Befangenheit im Nachhinein festgestellt wird, kann das Gutachten ebenfalls nicht gewertet werden.

3 (a) Die Fragen an die GutachterInnen können je nach Programm und dessen Zielen variieren und sind i.d.R. jeweils im Anhang der entsprechenden Antragsrichtlinien zu finden. (b) Für Wittgenstein-Nominierungen, Konzeptanträge bei Schwerpunkt- und Doktoratsprogrammen gibt es keine zusammenfassenden Bewertungen, sondern ausschließlich ein schriftliches Gutachten.