Art der beantragbaren Forschungsvorhaben

Beantragbar sind zeitlich begrenzte Forschungsvorhaben aller Fachdisziplinen. Sie müssen hinsichtlich der Ziele, der Methodik und insbesondere der Hypothesen bzw. der wissenschaftlichen Fragestellungen genau beschrieben und aus dem Bereich der nicht auf Gewinn gerichteten wissenschaftlichen Forschung bzw. der nicht auf Gewinn gerichteten künstlerischen Forschung im Sinne der Entwicklung und Erschließung der Künste sein.

Es gilt das Verbot der Doppelförderung; das heißt, dass ein beantragtes Projekt nicht oder nicht vollumfänglich von einer anderen Stelle oder im Rahmen eines anderen Programms des FWF finanziert werden darf. Ein in substanziellen Teilen identer Antrag darf nicht mehrfach - weder im gleichen noch in einem anderen Förderungsprogramm - eingereicht werden, außer die programmspezifischen Antragsrichtlinien sehen eine diesbezügliche Ausnahmeregelung vor.

Die Beurteilung der Förderungswürdigkeit erfolgt ausschließlich nach international anerkannten Qualitätskriterien und nach der Bedeutung des Forschungsvorhabens für den Erkenntnisgewinn und die Erweiterung sowie Vertiefung der wissenschaftlichen bzw. künstlerischen oder künstlerisch-wissenschaftlichen Kenntnisse. Im Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste wird zusätzlich die Sichtbarkeit für eine über den künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Bereich hinausgehende Öffentlichkeit im Sinn von „Arts-based Research“ als Entscheidungskriterium herangezogen. Ansonsten sollen allfällige, über den wissenschaftlichen Bereich hinausgehende Aspekte eines Forschungsvorhabens (gesellschaftlich, ökologisch, wirtschaftlich etc.) angeführt werden, sie sind aber kein Kriterium für die Beurteilung der Förderungswürdigkeit.