Studien zur (Selbst-)
Evaluation der FWF-Entscheidungsverfahren

Die Legitimierung einer Förderorganisation im Bereich der Grundlagenforschung ist zumindest von folgenden Faktoren abhängig:

  1. von der die Fähigkeit, Verzerrungen bei der Erfolgswahrscheinlichkeit durch die Entscheidungsverfahren zu minimieren

  2. von  der wissenschaftlichen Qualität der Ergebnisse, die aus den Forschungsprojekten hervorgehen

  3. von der  Akzeptanz der Entscheidungsverfahren durch die Scientific Community

Um diese Voraussetzungen sicherzustellen, begann der FWF im Jahr 2010 eine Reihe empirischer Studien zu initiieren, welche sowohl Analysen des Entscheidungsverfahrens (peer review), als auch statistische und bibliometrische Analysen der Ergebnisse aus den vom FWF geförderten Forschungsprojekten beinhalten. Im Herbst 2013 wird eine Umfrage unter der österreichischen Scientific Community folgen. Schlussendlich werden alle Ergebnisse in einer übergreifenden Studie zusammengefasst.

Einige der Auswertungen werden vom FWF selbst durchgeführt, jedoch zusätzlich durch unabhängige ExpertInnen, wie einer Forschungsgruppe der ETH Zürich und der MPG München (Hans-Dieter Daniel, Rüdiger Mutz, Lutz Bornmann), der Bibliometrischen Forschungsgruppe des CWTS Leiden sowie des Institutes für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IfQ), geprüft und ergänzt. Alle Resultate sind öffentlich zugänglich und werden als Strategiepapiere oder innerhalb relevanter internationaler Fachzeitschriften publiziert.