Doktoratskollegs (DKs)

Zielgruppe
ForscherInnengruppen aller Fachdisziplinen an

  • österreichischen Universitäten und
  • gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Zielsetzung
Doktoratskollegs sollen Ausbildungszentren für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs aus der nationalen und internationalen Scientific Community bilden. Sie sollen wissenschaftliche Schwerpunktbildungen an österreichischen Forschungsstätten unterstützen und die Kontinuität und den Impact derartiger Schwerpunkte fördern. Ein Doktoratskolleg kann nur an Forschungsstätten mit Promotionsrecht verankert sein.

Anforderungen

  • Ein Doktoratskolleg ist eine Einheit, in der sich mehrere WissenschafterInnen (mindestens 5, höchstens 20, Frauenanteil von 30% wird angestrebt) mit nach internationalen Maßstäben hochkarätiger Forschungsleistung zusammenschließen, um - aufbauend auf einem mittelfristig angelegten und klar definierten (möglichst auch disziplinenübergreifenden) Forschungszusammenhang - in organisierter Form DoktorandInnen auszubilden. Doktoratskollegs sollen vor allem in enger Anbindung an bereits geförderte Exzellenz-Cluster (SFB oder NFN) eingerichtet werden.
  • vorhandene Rahmenbedingungen (Raum-, Labor- und Geräteausstattung etc.) für hochqualitatives wissenschaftliches Arbeiten
  • Zusicherung der tragenden Universität, dass die Ausbildung im DK für die Zuerkennung des Doktorats akzeptiert wird sowie besondere Unterstützung

Dauer
8 Jahre, Zwischenbegutachtungen alle vier Jahre entscheiden über Fortsetzung

Höhe

5 bis 20 Dienstverträge für DoktorandInnen (1 PhD pro Faculty Mitglied), 100% Dienstvertrag für eine administrative Unterstützung (AkademikerIn) sowie Material-, Reise- und sonstige Kosten, Ausbildungskosten; für maximal je zwei assoziierte KollegiatInnen pro Faculty Mitglied nur die Ausbildungskosten