Wittgenstein-Preis

Zielgruppe
SpitzenforscherInnen aller Fachdisziplinen

Zielsetzung

WissenschafterInnen soll ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung ihrer Forschungsarbeiten garantiert werden. 

Programmziele
Das Programm dient der Auszeichnung und Förderung hervorragender Wissenschafterinnen bzw. Wissenschafter (max. 55 Jahre im Jahr der Nominierung), die herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben und in der fachspezifischen internationalen Scientific Community eine anerkannte Stellung einnehmen. Den Forscherinnen bzw. Forschern soll ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung ihrer Forschungstätigkeit garantiert werden, um eine außergewöhnliche Steigerung ihrer wissenschaftlichen Leistungen zu ermöglichen.

Die Förderung in der Höhe von maximal 1,5 Mio. € für einen Zeitraum von fünf Jahren soll zur weiteren Verbesserung und Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten der Preisträgerinnen bzw. Preisträger und ihrer Arbeitsgruppen beitragen. Das Programm richtet sich an Forscherinnen bzw. Forscher aller Wissenschaftsdisziplinen, es existieren keine Quotenregelungen für einzelne Fachgebiete.

Als bedeutendster und höchstdotierter Förderpreis Österreichs weist der Wittgenstein-Preis eine entsprechende öffentliche Sichtbarkeit auf und trägt maßgeblich zur Rezeption und Akzeptanz der wissenschaftlichen Forschung in der Gesellschaft bei.

Anforderungen

  • internationale Anerkennung im Forschungsgebiet
  • permanente Anstellung an einer österreichischen Forschungsstätte
  • noch nicht vollendetes 56. Lebensjahr und Lebensmittelpunkt seit zumindest einem Jahr in Österreich zum Zeitpunkt der Nominierung (= Ende der Nominierungsfrist)

Dauer
5 Jahre

Höhe

Bis 1,5 Mio. € pro Preis

Nominierung
Derzeit sind keine Nominierungen möglich.

  • Empfehlungen erfolgen durch Vorschlagsberechtigte (RektorIn und VizerektorIn für Forschung der Österreichischen Universitäten, PräsidentIn der ÖAW, PräsidentIn des IST-Austria und alle bisherigen Wittgenstein PreisträgerInnen)
  • Selbstnominierungen sind ausgeschlossen
  • Beginn der nächsten Ausschreibung: voraussichtlich Juli 2017
  • Ende der Nominierungsfrist: voraussichtlich Mitte September 2017
  • Nominierungsunterlagen können von nominierungsberechtigten Personen bei Mario Mandl angefordert werden

Vergabe

Anzahl
1  Preis pro Jahr