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Fortsetzung für die genderAG im Haus der Forschung

Die vor rund drei Jahren ins Leben gerufene organisationsübergreifende Arbeitsgruppe genderAG geht in die Verlängerung. Vorrangiges Ziel der ExpertInnen aus ACR, CDG, FFG, FWF und JR bleibt, die Gender Mainstreaming Aktivitäten im Haus der Forschung sichtbarer zu machen und damit das Thema "Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Arbeitswelt Forschung" zu stärken.

Um die Gender Mainstreaming Aktivitäten im Haus der Forschung (Sensengasse, Wien 9) voranzutreiben und Chancengleichheit und Frauenförderung in der Forschung gemeinsam zu beleuchten, haben sich ExpertInnen der Austrian Cooperative Research (ACR), der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), der Österreichischen Forschungs-förderungsgesellschaft mbH (FFG), des FWF - Der Wissenschaftsfonds und JOANNEUM RESEARCH (JR) Ende 2006 zusammengeschlossen und 2007 die genderAG gegründet. 

Erste Gender Awareness Trainings umgesetzt
Drei Jahre später ziehen die ExpertInnen eine durchwegs positive Bilanz. Die rege, kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglichte einen wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen den Organisationen. Viele der geplanten Aktivitäten des Aktionsplans 2008 bis 2010 konnten daher - trotz Ressourcenkürzung - erfolgreich und öffentlichkeitswirksam umgesetzt werden. So wurden in zwei der fünf Organisationen bereits Gender Awareness Trainings durchgeführt und Schulungen zu Gender Basics konzipiert. Die Trainings zielten darauf ab, Basiswissen an die MitarbeiterInnen zu vermitteln sowie die Reflexion des eigenen Rollenbildes zu initiieren. Auf den Erfahrungen dieser ersten Trainings wird nun aufgebaut. Auch mit den Veranstaltungen "Sind Quanten männlich oder weiblich?" und "Genderbudgeting und Forschungsförderung" 2007 und 2009 setzte die genderAG wichtige Impulse in der Forschungscommunity.

Neuer Aktionsplan: Genderinhalte in der Forschung
Die erfolgreiche Zusammenarbeit  geht nun in die Verlängerung - der neue Aktionsplan der genderAG 2011 bis 2013 steht ganz im Zeichen von "Genderinhalte in der Forschung". Neben der Vertiefung der Gender Trainings und der Fortsetzung des nationalen und internationalen Dialogs ist auch wieder eine gemeinsame Veranstaltung Mitte 2012 geplant.

Positive Rückmeldungen aus den Organisationen
Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR: "Die ACR begrüßt den Ansatz, die Genderthematik im Haus der Forschung gemeinsam anzugehen. 2010 rief die ACR den ACR Woman Award ins Leben - eine Auszeichnung für ACR-Nachwuchswissenschaftlerinnen in technischen Berufen. Die Verleihung war ein voller Erfolg - nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung und Expertise der genderAG im Vorfeld der Veranstaltung."

Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG: "Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft begrüßt die Fortführung der Zusammenarbeit in der genderAG. Die genderAG setzt - nicht zuletzt aufgrund der von ihr durchgeführten, öffentlichen Veranstaltungen - wichtige Impulse in den teilnehmenden Organisationen. Für unsere Herausforderung, Gender Mainstreaming im Design von Förderinstrumenten breit zu verankern, bietet die genderAG eine nützliche Plattform für den Erfahrungsaustausch mit anderen Förderinstitutionen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Forschungsförderung sind schließlich sensibilisierte MitarbeiterInnen in den Förderinstitutionen. Die genderAG hat in diesem Zusammenhang wichtige Impulse zur Einführung der Gender Basis-Schulungen in der FFG gegeben. Wir wollen diesen Weg weiter gehen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der genderAG."

Dorothea Sturn, Geschäftsführerin des FWF: "Die Zusammenarbeit in der genderAG ermöglicht es dem FWF nationale und internationale Erfahrungen auszutauschen und Programmdaten sowie Studienergebnisse im Detail zu diskutieren. Diese fruchtbaren Diskussionen mit dem Hauptaugenmerk auf das Thema Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt Forschung sollen in der Zukunft ebenso erfolgreich fortgesetzt werden."

Bernhard Pelzl, Geschäftsführer JOANNEUM RESEARCH: "Durch die Zusammenarbeit in der genderAG erhält JOANNEUM RESEARCH wichtige Impulse für eigene Aktivitäten zur Förderung von Chancengleichheit. JOANNEUM RESEARCH plant daher die Durchführung von Gender Trainings im Rahmen des neuen Aktionsplans der genderAG im Geschäftsjahr 2011/12. Zusätzlich werden die sogenannten Papawochen, für die JOANNEUM RESEARCH mit dem Woman Award 2010 in der Kategorie "Job und Kinder" ausgezeichnet worden ist, auch im Geschäftsjahr 2011/12 weitergeführt. Durch diese erhalten männliche Mitarbeiter die Möglichkeit, innerhalb der ersten drei Lebensmonate ihres Kindes für längstens zwei "Papawochen" bei voller Bezahlung dienstfrei gestellt zu werden."

Wien, 30. März 2011

Rückfragen:
genderAG
Haus der Forschung, Sensengasse 1,
1090 Wien
Mag. Natalie Konir
Tel.: +43/1/219 85 73- 12
E: konir@acr.at

www.acr.at
www.cdg.ac.at
www.ffg.at
www.fwf.ac.at
www.joanneum.at

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