Beschäftigungsverhältnisse an den Universitäten
Wie in den vergangenen Jahren sind auch 2006 Frauen im Wissenschaftssystem
noch immer extrem unterrepräsentiert. Erfreulich ist ein weiterer
Anstieg im Bereich der Assistentinnen um 3,65% auf 33,4%. Bei den Professorinnen
wurde die 14% Marke überschritten. (Statistischen Handbuch des BMBWK
2006) (Tab.1)
Tabelle 1
Studienabschlüsse
Inländerinnen
Assistentinnen
(Uni- & Vertrag)
Professorinnen
Anzahl
Anteil %
Anzahl
Anteil %
Anzahl
Anteil %
2004
Gesamt Frauen
8.011
51,3
2.236
28,4
144
9,0
GESAMT
15.626
7.879
1.605
2005
Gesamt Frauen
10.439
50,9
2.566,9
29,75
275
13,75
GESAMT
20.512
8.628,8
2000,9
2006
Gesamt Frauen
11.456
54,6
3.597
33,4
300
14,2
GESAMT
20.978
10.776
2.111
Antrags - und Bewilligungsraten des FWF
Die Darstellung der Antrags- bzw. die Bewilligungsraten von FWF-Projekten,
die von Frauen in der Kategorie Einzelprojekte, dem Kerngeschäft
des FWF eingereicht werden, verdeutlicht, dass die Antragsrate ebenso
wie die Bewilligungsrate über die Jahre leicht angestiegen ist. 2005
überschreitet die Rate an Anträgen, die von Frauen eingereicht
werden, erstmalig die magische 20% Grenze fällt jedoch 2006 wiederum
auf 17,1% zurück. Nichts desto trotz gibt es einen erfreulichen Anstieg
beim Anteil der Bewilligungen von 16% (2005) auf 19% (2006) bei Anträgen,
die von Frauen gestellt wurden. (Tab.2)
Tabelle
2
FWF-Gesamt
Frauen
Jahr
beantragt
bewilligt
beantragt
Frauenanteil aller Anträge
bewilligt
Frauenanteil aller Bewilligungen
1998
676
339
87
12,9 %
42
12,4 %
1999
703
334
93
13,2 %
53
15,9 %
2000
636
344
70
11,0 %
49
14,2 %
2001
701
343
96
13,7 %
44
12,8 %
2002
791
373
138
17,4 %
53
14,2 %
2003
944
353
155
16,4 %
51
14,4 %
2004
780
324
115
14,7 %
52
16,0 %
2005
919
312
187
20,3 %
50
16,0 %
2006
952
374
163
17,1 %
71
19,0 %
Anstellungsverhältnisse Frauen und Männer in FWF-Projekten
Erfreulicherweise hat sich 2005 der positive Trend der letzten Jahre fortgesetzt
(Tab.3). Werden die Berechnungen der Vollzeitäquivalente (VZÄ)
auf alle bewilligten Projekte pro Jahr umgerechnet, in denen NachwuchswissenschafterInnen
beschäftigt sind, so sind in allen Kategorien die Ausgangswerte 1998
für die Beschäftigungszahlen von Frauen ca. 50 % von jenen der
Männer. Im Vergleich dazu liegen die Zahlen im Jahr 2005 erfreulicherweise
deutlich höher und die Veränderung der Zahlen bestätigt
über die Jahre eine verstärkte Anstellung von Frauen in allen
3 Kategorien. Damit hat sich in den letzten 8 Jahren, der Anteil der Frauen
VZÄ an jenen der Männer VZÄ stark angenähert. 2006
kommt es zum ersten Mal in den letzten 8 Jahren zu einem Rückgang
in den Vollzeitäquivalenten der jedoch in den Anstellungsverhältnissen
von Frauen und Männern zu beobachten ist.
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