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ERA-NET
EUROPOLAR ERA-NET
Laufzeit: 2005-2009
Ziel
Im Rahmen von "EUROPOLAR" sollen basierend auf den Aktivitäten
des European Polar Board der ESF die europäische Polarforschung stärker
vernetzt und koordiniert werden.
Es soll festgestellt werden, wie europaweit gültige Rahmenbedingungen
mit größerer Praxistauglichkeit für die Polarforschung
eingeführt und die bestehenden Hindernisse überwunden werden
können. Der erste Schritt besteht in einer Untersuchung der Verwaltungsstrukturen
und der Ausführungspraxis für Polarforschungsvorhaben. Dabei
sollen die Stärken und Schwächen Europas, die Synergien zwischen
den nationalen Forschungsprogrammen (für die gemeinsame Maßnahmen
möglich wären) und gemeinsame strategische Forschungsprioritäten
ermittelt werden.
Besonderen Wert legt EUROPOLAR engere Beziehungen zwischen den Programmträgern
aus der Russischen Föderation und der EU. Dazu werden alle Möglichkeiten
gemeinsamer Vorhaben geprüft. Des Weiteren wird das Konsortium das
Zusammenwirken der Länder mit großen Polarforschungsprogrammen
und jenen in Mittel- und Südosteuropa stärken, die auf diesem
Gebiet noch am Anfang stehen. Die Vermittlung von Praxiswissen wird dazu
beitragen, dass diese Länder ihre Forschungskompetenz rasch ausweiten
können.
Beteiligte Organisationen/Länder
Frankreich: Institut Polaire Paul-Emile Victor, European Science Foundation
- European Polar Board, Österreich: Fonds Zur Föderung der Wissenschaftlichen
Forschung, Belgien: Fonds National de la Recherche Scientifique, Belgien:
FWO Vlaanderen, Belgien: Belgium Federal Planning Service-Science Policy,
Bulgarien: Ministry of Foreign Affairs, Tschechische Republik: Ministry
of Education, Youth and Sports, Dänemark: The Danish Polar Center,
Dänemark: Danish Research Agency, Estland: Estonian Science Foundation,
Finnland: Ministry of Transport and Communications, Deutschland: Alfred
Wegener Institute for Polar and Marine Research, Deutschland: Bundesministerium
für Bildung und Forschung, Grönland: Department of Culture,
Research and Church, Greenland Home Rule Government, Italien: Ministry
of Education, Universities and Research, Niederlande: Organisation for
Scientific Research, Norwegen: Research Council of Norway, Norwegen: Norwegian
Polar Institute, Polen: Ministry of Scientific Research and Information
Technology, Russische Föderation: Russian Federal Service for Hydrometeorology
and Environmental Monitoring Arctic and Antarctic Research Institute AARI,
Rumänien: Ministry of Education and Research, Spanien: Ministry of
Education and Science, Schweden: Swedish Research Council, Vereinigtes
Königreich: Natural Environment Research Council
Rolle des FWF
Der FWF wird vor allem seine Expertise im Bereich der Evaluierung einbringen.
Status des FWF
Partner
Ansprechperson im FWF
Dr. Bettina Reitner
Tel.: +43-1-505 67 40
DW 8203
E-Mail: bettina.reitner@fwf.ac.at
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