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NanoSci-ERA
Laufzeit: 2005-2008

Ziel
Hauptziel von NanoSci-ERA ist es, die Fragmentierung der Nanowissenschaften durch gemeinsame Ausschreibungen, Konferenzen, Öffnung von nationalen Infrastruktureinrichtungen und anderem zu überwinden. Das große Potenzial der Nanowissenschaft war für viele Staaten Ansporn zu verstärkten Investitionen in diesem Bereich. Zwar liegt der Investitionsumfang noch nicht so hoch wie in den USA und in Japan, aber die europäischen Länder und die Europäische Kommission stellen zusammen jährlich knapp eine Milliarde Euro für die Nanowissenschaft bereit.

Diese Bemühungen erfolgen jedoch isoliert voneinander. Die einzelnen Programme richten sich zumeist nach den jeweiligen nationalen Kapazitäten und Bedürfnissen und sind unabhängig voneinander entwickelt worden. Eine Zusammenarbeit zwischen den nationalen Programmen war bislang auf wenige spezifische Anwendungen begrenzt. Das neue ERA-NET NanoSci-ERA zielt auf die Einleitung einer Zusammenarbeit und die Integration der getrennten Programme ab.

Die Nanowissenschaft soll damit auf eine europäische Grundlage gestellt werden und dadurch zu einem dauerhaften europäischen Wohlstand beitragen. Die dreijährige Koordinierungsmaßnahme NanoSci-ERA zielt auf die Einrichtung eines wirksamen, nachhaltigen Netzes der größten nationalen Finanzierungsträger für nanowissenschaftliche Forschung in Europa ab.

Langfristig wird dies zu einer ständigen Zusammenarbeit und zur Annäherung der Forschungspolitik führen. In der ersten Phase soll das eigentliche Netz zwischen den nationalen Partnern für den systematischen Austausch von Informationen und bewährten Praktiken eingerichtet werden, auf dessen Grundlage sich später eine offene Zusammenarbeit entwickeln soll. Nach einer Bestandsaufnahme der Forschungsprogramme und -kapazitäten wird eine Übersicht über die aktuelle Situation der Nanowissenschaft in Europa erstellt. Anhand dieser Prüfung wird es möglich sein, gemeinsame grenzüberschreitende Vorschläge für die Forschung zu unterbreiten.

Beteiligte Organisationen/Länder
Frankreich: Centre Nationale de la Recherche Scientifique, Frankreich: Commissariat à l'Energie Atomique, Frankreich: Ministère Délégué à la Recherche, Österreich: Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung, Finnland: Academy of Finland, Deutschland: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Israel: Israel Science Foundation, Italien: Istituto Nazionale per la Fisica della Materia, Niederlande: Stichting FOM, Niederlande: Technologiestichting STW, Spanien: Ministerio de Educación y Ciencia, Vereinigtes Königreich: Engineering and Physical Sciences Research Council, Slowakische Republik :Slovak Academy of Sciences , Polen: Ministry of Education and Science, Portugal: Instituto Superior Tecnico

Rolle des FWF
Der FWF ist insbesondere für die Ausweitung der Kontakte zu Partnerorganisationen in den neuen und zukünftigen EU-Mitgliedsstaaten verantwortlich.

Status des FWF
Partner, Work package Leader

Ansprechperson im FWF
Dr. Doris Rakoczy

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> www.nanoscience-europe.org/
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