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ERA-NET
NEURON - Network of EUROpean funding for Neuroscience
research
Laufzeit: 2007-2010
Ziel
Das im Jänner 2007 gestartete ERA-Net NEURON verfolgt mehrere Zielsetzungen,
die in einem koordinierten Stufenplan erreicht werden sollen. Das Hauptziel
liegt in der Überwindung der Fragmentierung europäischer Fördermittel
im Bereich der Neurowissenschaften, vor allem in der Erforschung neurodegenerativer
Erkrankungen. Die optimale Vernetzung der nationalen Förderorganisationen
ist die Grundbasis, die letztlich eine effiziente Förderung länderübergreifender
Forschungsvorhaben ermöglichen soll. Dieser Prozess beginnt mit der
Schaffung von gemeinsamen Kommunikations-, und Managementstrukturen, und
beinhaltet einen umfassenden Austausch von Informationen darüber,
wie diese Organisationen ihre nationalen und auch internationalen Programme
abwickeln (Ausschreibung, Antragstellung, Evaluierung, Entscheidungsfindung,
rechtliche Aspekte, etc.).
Das Ziel des ERA-Net NEURON ist schließlich, auf Basis dieser Daten
Ausschreibungen für transnationale Projekte im Bereich der Neurowissenschaften
durchzuführen, die von möglichst vielen der beteiligten Partner
gemeinsam getragen werden. Die geplanten Ausschreibungen sollen österreichischen
Forschungsgruppen im Bereich der Neurowissenschaften die Möglichkeit
geben, ambitionierte Vorhaben in einem hochkompetitiven transnationalen
Netzwerk zu realisieren.
Beteiligte Organisationen/Länder
Die Initiative vereint elf Partner aus 10 Ländern (Österreich:
FWF, Deutschland: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Projektträger des BMBF im DLR (PT-DLR), Finnland: Academy of Finland,
Frankreich: French National Center for Scientific Research (CNRS) und
French National Institute for Health and Medical Research (INSERM), Israel:
Chief Scientist Office-Ministry of Health (CSO-MOH), Italien: Ministry
of Health, Luxemburg: National Research Fund (FNR), Polen: Ministry of
Scientific Research and Information Technology (MSRIT), Rumänien:
Ministry of Education and Research (MER), Schweden: Swedish Research Council
(SRC).
Assoziierte Partner sind: Deutschland: Volkswagen-Stiftung und Hertie-Stiftung,
Russland: LifeSciHealth NCP, Spanien: Ministry of Education and Science
(MEC) und Fund for Health Research (FIS), Schweiz: Schweizerischer Nationalfonds,
Großbritannien: UK Medical Research Council (MRC).
Rolle des FWF
Der FWF ist Work Package Leader (WPL) für das Work Package 5 (WP5).
Wesentliche Punkte sind die Erfassung bestehender transnationaler Aktivitäten,
die Entwicklung eines Kooperationskonzepts für gemeinsame Ausschreibungen
und deren Implementierung.
Status des FWF
Partner, Work Package Leader
Ansprechperson im FWF
Dr. Herbert Mayer
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