FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund und Rudolf Bauer als Mitglied des Stiftungsvorstandes präsentierten im Rahmen eines Pressegesprächs heute den Start einer Kooperation der Dr. Gottfried und Dr. Vera Weiss Wissenschaftsstiftung mit dem Wissenschaftsfonds zur Stärkung der Nachwuchsförderung in den Bereichen Meteorologie und Anästhesie.

Das Thema "Mäzenatentum in der Forschung" wird seit einigen Jahren vom Wissenschaftsfonds aktiv betrieben. Im Rahmen einer Pressekonferenz konnte nunmehr über den Beginn einer ersten konkreten Partnerschaft berichtet werden.

Die gemeinnützige Dr. Gottfried und Dr. Vera Weiss Wissenschaftsstiftung wird zukünftig auf Basis eines Treuhandvertrages Forschungsvorhaben junger Wissenschafterinnen und Wissenschafter über den FWF finanziell unterstützen.

"Dem testamentarischen Wunsch der beiden Stifter entsprechend wird die Stiftung künftig Forschungsprojekte junger Wissenschafterinnen und Wissenschafter finanzieren, und zwar jährlich alternierend auf den Gebieten der Anästhesie und Meteorologie, den Fachgebieten des Ehepaares Weiss. Die Qualitätsanforderungen der Stifter sind sehr hoch. Wir freuen uns, im FWF als unabhängige, interventionsresistente Organisation mit starker internationaler Vernetzung im wissenschaftlichen Bereich, einen Partner gewonnen zu haben, der den Intentionen der Stifter in jeder Weise voll entspricht", so Rudolf Bauer, Stiftungskurator und nunmehr Mitglied des Stiftungsvorstandes der Dr. Gottfried und Dr. Vera Weiss Wissenschaftsstiftung.

"Der FWF ist der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verpflichtet und wir sind überzeugt, dass durch seine hohe Expertise, konsequente Qualitätsorientierung so wie auch Publizität sichergestellt ist, dass der Vorstand den Willen der Stifter bestmöglich erfüllen kann und nur Personen von höchster wissenschaftlicher Qualität, professionell nach internationalen Standards, gefördert werden", führte Rudolf Bauer weiter aus.

Die testamentarische Verfügung umfasst ein beträchtliches Immobilienvermögen in Wien, dessen jährliche Nettoerträge zur Gänze der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung in den zuvor genannten Wissenschaftsgebieten zugute kommen werden.

"Unsere Kooperation sehe ich als ermutigendes Signal, dass auch in Österreich Mäzene für die Forschung gewonnen werden können, wie dies im angelsächsischen Raum aber auch in unmittelbar an Österreich angrenzenden Ländern eine lange und bedeutende Tradition hat. Dass wir heute diesen Erfolg gemeinsam präsentieren können, hat ursächlich mit der Arbeit unserer Stabstelle "Private Gelder für die Forschung" zu tun, die mit Gerhard Kratky, dem ehemaligen Geschäftsführer des FWF, besetzt ist.", so Pascale Ehrenfreund abschließend.

 

Wien, 4. Juni 2014

Kontakt:

Mag. Stefan Bernhardt, MBA
T: +43 1 5056740 8111

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