Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) ist derzeit einer der zentralsten forschungspolitischen Herausforderungen. Das zeigt sich etwa durch die jüngste gemeinsame Stellungnahme von EU-Kommissar Moedas und der niederländischen Regierung sowie durch die Unterschrifteninitiative „Moving Forwards on Open Access” der League of European Research Universities (LERU).

Daher hat eine Arbeitsgruppe des Open Access Network Austria (OANA) bestehend aus 14 ExpertInnen Empfehlungen ausgearbeitet, wie die gesamte wissenschaftliche Publikationstätigkeit in Österreich bis 2025 auf Open Access umgestellt werden kann: http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.33178
(Eine englische Version erscheint bis zum 1.12.2015.)

Die Empfehlungen knüpfen an vielfältigen, bereits laufenden Aktivitäten an. Allerdings sollten sie in enger Kooperation von Forschungsstätten, Förderungsorganisationen und Wissenschaftspolitik noch erheblich intensiviert werden, um das Ziel zu erreichen.

Österreich befindet sich derzeit in einer äußerst günstigen Position, sich in Kooperation mit den forschungsstärksten Nationen wie den Niederlanden Großbritannien, Dänemark oder Schweden und mit Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft, Wellcome Trust oder dem National Institute of Health (NIH) hier als Innovation Leader zu positionieren.

Kontakt:

Falk Reckling

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