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© FWF/Michèle Pauty

Die gezielte Förderung junger Wissenschafterinnen durch den Wissenschaftsfonds FWF konnte auch im Jahr 2015 erfolgreich fortgesetzt werden. Anlässlich des gestrigen internationalen Frauentages haben Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer und FWF-Interimspräsidentin Christine Mannhalter die offiziellen Stellenurkunden an die herausragenden Wissenschafterinnen überreicht.

"Es freut mich, dass wir heuer 41 exzellente Forscherinnen mit mehr als 10 Millionen Euro unterstützen können. Die Damen zählen zu den größten Talenten, die wir in Österreich haben", so Staatssekretär Mahrer: "Unser Ziel ist es, Wissenschafterinnen und Forscherinnen auf ihrem Karriereweg bestmöglich zu unterstützen und im österreichischen Wissenschaftssystem noch stärker zu etablieren."

Insgesamt wurden weitere 41 Wissenschafterinnen in die hochqualitativen Karriere-entwicklungsprogramme aufgenommen, um ihre Karrieren in der Wissenschaft entscheidend voranzubringen: 22 Nachwuchswissenschafterinnen waren im Programm "Hertha Firnberg" erfolgreich, 16 etablierte Forscherinnen bei "Elise Richter" sowie drei bei "Elise Richter PEEK". Die Neubewilligungssumme in den drei Programmen betrug insgesamt 10,5 Millionen Euro. Wie kompetitiv die Stellenvergabe bei den Karriereentwicklungsprogrammen ist, zeigt ein Blick auf die Bewilligungsquote, die im Jahr 2015 bei rund 26 Prozent lag.

"Die Karriereentwicklungsprogramme des FWF sind Qualitätsmarken, auf die wir stolz sein können", führte FWF-Interimspräsidentin Christine Mannhalter anlässlich der Feier aus, und weiter: "Die Programme erfüllen auf optimale Weise ihr Ziel, den Anteil hoch qualifizierter Frauen an Universitäten und Forschungsstätten zu erhöhen und deren Vernetzung zu ermöglichen."

Im Anschluss an die feierliche Vergabe der Urkunden fand ein Netzwerktreffen aller (ehemaligen und aktuellen) Stelleninhaberinnen statt. Einige renommierte Wissenschafterinnen in buntem Disziplinenmix stellten sich als "Mentorinnen" für den Abend zur Verfügung. So konnte die Veranstaltung optimal dazu genutzt werden, um Stelleninhaberinnen miteinander bekannt zu machen, Netzwerke zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Karriereentwicklungsprogramme Firnberg, Richter, Richter-PEEK

Im Jahr 1998 startete das Hertha-Firnberg-Programm, im Jahr 2005 folgte das Elise-Richter-Programm. Mit den beiden Programmlinien sollen Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere ("Hertha Firnberg") sowie auf dem Weg zur Habilitation bzw. als Vorbereitung für eine Berufung an eine Universität ("Elise Richter") unterstützt werden. Richter-PEEK richtet sich seit 2014 mit diesem Ziel speziell an künstlerisch-wissenschaftlich tätige Frauen.

Kontakt:

Marc Seumenicht
FWF, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation

+43-1 505 67 40 – 8111
+43 (0)664 85 88 797
marc.seumenicht(at)fwf.ac.at

Eduard Posch
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Pressesprecher des Staatssekretärs Dr. Harald Mahrer
+43-1 711 00 – 2650
+43 (0)664 524 8173
eduard.posch(at)bmwfw.gv.at

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