Open Science Initiative der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft

Der FWF hat in einem Brief an die österreichische Bundesregierung eine nachdrückliche Unterstützung des Amsterdam Call for Action on Open Science empfohlen, der von der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft und von EU-Kommissar Moedas initiiert wurde.

Österreich kann bei Open Access und Open Science auf einige international wegweisende Initiativen verweisen, wie etwa die Recommendations for the Transition to Open Access in Austria des Open Access Network Austria (OANA) vom November 2015. Bei entsprechender politischer und finanzieller Unterstützung der Bunderegierung für die Forschungsinstitutionen und Fördergeber kann es gelingen, dass Österreich als eines der ersten Länder der Welt die Transformation auf Open Access für wissenschaftliche Publikationen und darauf basierend die Umsetzung weiterer Open Science Elemente meistert.


IST Austria unterzeichnet die OA2020 Initiative der Max-Planck-Gesellschaft

Als zweite Institution aus Österreich hat das IST Austria die Initiative OA2020 - Expression of Interest in the Large-scale Implementation of Open Access to Scholarly Journals der Max-Planck-Gesellschaft unterschrieben, die bereits von mehr als 40 Institutionen unterstützt wird. Die Initiative wird u.a. von den forschungsstärksten Ländern der Welt wie Niederlande, Schweden, Norwegen, Finnland und Deutschland getragen.

Pressemeldung des IST Austria: https://goo.gl/CwDBev

Dass solche Vereinbarungen sinnvoll sein können, hat erst kürzlich Jeffrey MacKie-Mason (Berkeley) in seinem sehr lesenswerten Beitrag Economic thoughts about gold open access dargelegt.


3. Gesamtveranstaltung des Open Access Network Austria (OANA) am 1. Juni 2016

Für die 3. Gesamtveranstaltung des Open Access Network Austria (OANA) am 1. Juni im Palais Harrach (Freyung 3) sind noch eine begrenzte Zahl von Plätzen verfügbar.

Programm und Anmeldung: http://goo.gl/LwssQ6


Call for Papers und Call for Posters der 10. Open-Access-Tage in München

Für die 10. Open-Access-Tage in München vom 10. bis 11. Oktober 2016 können bis zum 6. Mai Papers und bis 31. Juli Posters eingereicht werden.

Zur Ausschreibung: https://goo.gl/Ra6xnb


Open-Access-Publikationskosten des FWF 2015

Nach 2013 und 2014 hat der FWF eine weitere Analyse der Open-Access-Publikationskosten (inkl. Daten) publiziert, die hohe internationale Aufmerksamkeit gefunden hat. Bemerkenswert ist dabei vor allem der empirische Befund, dass sich offenbar auch bei Open-Access-Zeitschriften ein rapider Marktkonzentrationsprozess vollzieht. Gelingt es der Scientific Community nicht, dem entgegenzusteuern (siehe u.a. Knowledge Exchange), wird der akademische Publikationsmarkt in 10 bis 15 Jahren von zwei bis drei großen kommerziellen Anbietern dominiert. Das dürfte massive Preissteigerungen nach sich ziehen, unabhängig davon, ob sich Open Access durchsetzt oder nicht.

Zur Studie: https://dx.doi.org/10.6084/m9.figshare.3180166

Eine Analyse (inkl. Daten) zum Open-Access-Anteil von qualitätsgeprüften Publikationen, die aus FWF-Projekten hervorgehen, wird im Juni publiziert.

Kontakt:

Falk Reckling

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