The Vienna Principles: A Vision for Scholarly Communication in the 21st Century

Eine Gruppe von jungen WissenschafterInnen und WissenschaftsadministratorInnen des Open Access Network Austria (OANA) hat eine erste Version von „The Vienna Principles: A Vision for Scholarly Communication in the 21st Century“ publiziert. Die Prinzipien können kommentiert und diskutiert werden, siehe: http://viennaprinciples.org/


83% der referierten Publikationen aus FWF-Projekten sind Open Access

Der österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) verpflichtet und fördert durch seine Open Access Policy ProjektleiterInnen und ProjektmitarbeiterInnen, ihre referierten Forschungsergebnisse im Internet frei zugänglich zu machen. In einem Bericht des FWF wurde nun die Rate der Open Access Compliance bei Publikationen, die in Projektendberichten aus dem Jahr 2015 aufgelistet werden, analysiert. 

Zentrale Ergebnisse:

  • Insgesamt wurden 6241 Publikationen in den Endberichten, die im Jahr 2015 abgegeben wurden, angeführt.
  • Davon waren 4580 eindeutig referierte Publikationen.
  • 83% aller referierten Publikationen, die aus FWF Projekten resultieren, sind frei zugänglich (Open Access).
  • Der Großteil der referierten Publikationen sind Zeitschriftenartikel mit einem Open Access Anteil von 81% bis 87%.
  • Die niedrigste Open Access Compliance mit 18% bis 26% wurde bei Editionen, Sammelbänden und Monographien festgestellt.
  • 42% der nicht referierten Publikationen sind ebenfalls frei zugänglich, obwohl dies nicht verpflichtend ist.  

Diese Ergebnisse bestätigen eine qualitative Studie (Tonta et al 2015) und eine quantitative Studie (Swan 2016) des EU-geförderten Netzwerks PASTEUR4OA, das kürzlich in einer Studie zeigte, dass der FWF eine der effektivsten Open Access Policies unter Fördergebern weltweit hat. Aus diesem Grund scheint es realistisch, dass der FWF im Jahr 2020 einen Open Access Anteil von 100% erreichen kann.

Der Bericht und das Datenset finden Sie hier https://doi.org/10.5281/zenodo.55249  


Open Library of Humanities (OLH) am 5. Juli in Wien

Auf Einladung der Akademie der bildenden Künste und des FWF stellt Dr. Caroline Edwards, eine der GründerInnen der Open Library of Humanities (OLH), am 5. Juli 2016 ab 16 Uhr in der Aula der Akademie der bildenden Künste das Konzept der Open Library of Humanities vor. Unter dem Titel „How the Humanities are Changing Academic Publishing” thematisiert Edwards, die derzeit an der University of London lehrt, die sich rapide wandelnde Open Access Landschaft und den Einfluss auf die akademische Tätigkeit, mit besonderem Fokus auf den Bereich der Geisteswissenschaften. Außerdem wird sie die Entwicklung der OLH aufzeigen und welche Möglichkeiten diese für Wissenschafterinnen und Wissenschafter bietet. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.fwf.ac.at/de/service/kalender/veranstaltung/kid/20160705-548/

Kontakt:

Falk Reckling

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