Einsatz wissenschaft forschung slider 2
Klement Tockner, FWF-Präsident © FWF/Lusser

Dank und Respekt für Vizekanzler vom FWF-Präsidenten. Die Umsetzung der Forschungsmilliarde bleibt weiterhin oberste Priorität.

Der Wissenschaftsfonds bedauert den am 10. Mai überraschend verkündeten Rücktritt von Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Für den FWF war Vizekanzler Mitterlehner seit der Übernahme der Wissenschaftsagenden Ende 2013 ein konstruktiver und engagierter Partner für die Anliegen der Grundlagenforschung in Österreich.

FWF-Präsident Klement Tockner, seit September 2016 im Amt, würdigte in einer ersten Reaktion die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Die Gesprächsbasis mit Vizekanzler Mitterlehner war von Anbeginn geprägt von einem hohen Maß an Vertrauen, gegenseitiger Wertschätzung und inhaltlicher Tiefe. So bedauerlich die jetzige Entscheidung des Vizekanzlers auch für den FWF und die Wissenschaftsgemeinschaft in Österreich sein mag, ist sie doch zu respektieren und zu akzeptieren.“

Auch dem Ministerium und dem Kabinett von Mitterlehner wollte Tockner seinen Dank aussprechen. „Ich möchte neben dem scheidenden Wissenschaftsminister auch seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Namen des FWF herzlich danken“, so Tockner. Die erfolgreiche Umstrukturierung des FWF-Budgets sowie die jüngst zugesagte Budgetaufstockung über die Forschungsmilliarde stellen laut Tockner wesentliche Errungenschaften der letzten Jahre dar.

Gleichzeitig richtet Tockner erste Worte an den oder die mögliche/n Nachfolger/in im Wissenschaftsressort. Denn die von der Bundesregierung versprochenen finanziellen Zusagen für die Wissenschaft – Stichwort „Forschungsmilliarde“ – müssen laut Tockner unabhängig von der Person des Wissenschaftsministers umgesetzt werden. „Der damit verbundene Aufbruch ist nicht nur ein äußerst positives Signal für die Wissenschaftsgemeinschaft sondern auch essenziell für einen wettbewerbsfähigen Forschungsstandort Österreich“, so Tockner, und weiter: „Der eingeschlagene Weg muss konsequent fortgeführt werden“.

Seinen optimistischen Blick in die Zukunft lässt sich der FWF-Präsident dabei nicht nehmen. „Seitens des FWF bauen wir auf die positive und ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium sowie dem Kabinett“, so Tockner abschließend.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation

Zurück zur Übersicht