In tiefer Trauer gedenkt der Wissenschaftsfonds FWF Klaus Zinöcker, der am 3. März 2018 nach kurzer, schwerer Krankheit liebevoll begleitet verstorben ist.

Klaus war ein außergewöhnlicher und allseits hochgeschätzter Kollege und Freund. Er konnte wie kein anderer höchste Professionalität und einen einmaligen Arbeitsethos mit Empathie, Kollegialität und seinem tiefgründigen Humor verbinden.

Auch wenn Klaus Zinöcker nicht häufig im Rampenlicht stand und dieses auch nie suchte, so haben ihm die österreichische Wissenschaft und insbesondere die Wissenschaftspolitik sehr viel zu verdanken. Durch seine Tätigkeiten bei Joanneum Research, dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), der Plattform für Forschungs- und Technologieevaluierung (fteval) sowie zuletzt beim FWF war er einer der maßgeblichen Architekten, die in Österreich eine Evaluationskultur auf höchstem internationalen Niveau aufgebaut und etabliert haben.

Sinnbild für die hochprofessionelle Arbeit von Klaus war sein letztes großes Projekt: die Projektleitung der Evaluation der strategischen Programme der Leibniz-Gemeinschaft in Deutschland. Diese Herausforderung wurde von Klaus in einer bemerkenswert kurzen Zeit unter Wahrung höchster Qualitätsstandards durchgeführt, was nicht zuletzt breite Anerkennung unter Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertretern der internationalen Forschungspolitik gefunden hatte.

Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Familie und seinen Freunden. Wir, der FWF, drücken ihnen unser tiefempfundenes Mitgefühl aus. Und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um das Andenken an Klaus nicht nur im FWF, sondern im gesamten Umfeld seines beruflichen Schaffens entsprechend seiner großartigen Leistungen und seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit zu würdigen und in Erinnerung zu halten.

Sein Tod hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke. Lieber Klaus, du wirst uns allen fehlen!

Kondolenzbekundungen werden unter kondolenz(at)fwf.ac.at entgegengenommen.

Zurück zur Übersicht