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Das Präsidium
Christine Mannhalter
Christine Mannhalter ist seit dem Jahr 2000 Professorin für Molekulare
Diagnostik an der Medizinischen Universität Wien. Im Anschluss an
ihr Studium der Biotechnologie und einer Dissertation an der Medizinischen
Fakultät der Universität Wien ging Mannhalter im Oktober 1977
als Postdoctoral Fellow für zwei Jahre an die University of Southern
California Medical School. Nach ihrer Rückkehr nach Österreich
baute sie an der Medizinischen Fakultät eine Arbeitsgruppe mit dem
inhaltlichen Schwerpunkt der Untersuchung der Gerinnungsproteine der Kontaktphase
auf, finanziert durch den FWF. 1985 habilitierte sich Mannhalter im Fach
Klinische Chemie und begann mit dem Aufbau der molekularbiologischen Diagnostik
an der Medizinischen Fakultät und am AKH. 1990 wurde sie a.o. Universitätsprofessorin,
und im Februar 2000 Professorin für molekularbiologische Diagnostik
in der klinischen Chemie. Die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse
und die Publikation hochwertiger wissenschaftlicher Arbeiten sind Mannhalter
ein großes Anliegen. So kann sie auf mehr als 260 begutachtete Publikationen
in internationalen Zeitschriften verweisen. Christine Mannhalter ist in
verschiedenen Gremien tätig, von 2003 bis 2007 war sie Präsidentin
der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung, seit
2000 ist sie Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Universität
Wien und seit 2001 Mitglied der Bioethikkommission des Bundeskanzlers.
Beim FWF kann Mannhalter auf eine lange Karriere zurückblicken, in
der sie in wichtigen Funktionen tätig war: Zu Beginn ihrer wissenschaftlichen
Karriere als Leiterin von FWF-Projekten, von 2002 bis 2008 als Mitglied
des FWF-Kuratoriums zuständig für den Bereich "theoretische
Medizin", von 2008 bis Ende 2009 als Mitglied des FWF-Aufsichtsrats,
und seit Juni 2010 Vizepräsidentin des FWF, zuständig für
den Bereich "Biologie und Medizin".
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