FWF
Der Wissenschaftsfonds.
Leitbild des FWF
"Wir stärken die Wissenschaften
in Österreich"
Der Wissenschaftsfonds FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen
Forschung) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung
der Grundlagenforschung.
Die Mission
Der FWF dient der Weiterentwicklung der Wissenschaften auf hohem internationalem
Niveau. Er leistet einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung, zum Ausbau
der wissensbasierten Gesellschaft und damit zur Steigerung von Wertschöpfung
und Wohlstand in Österreich.
Die Ziele des FWF
- Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs
im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort,
vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen
bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit
der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich.
- Qualitative und quantitative Ausweitung des Forschungspotentials
nach dem Prinzip "Ausbildung durch Forschung".
- Verstärkte Kommunikation und Ausbau der Wechselwirkungen zwischen
Wissenschaft und allen anderen Bereichen des kulturellen, wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Lebens, wobei insbesondere die Akzeptanz von
Wissenschaft durch systematische Öffentlichkeitsarbeit gefestigt
werden soll.
Die Grundsätze des FWF
- Exzellenz und Wettbewerb: die Förderungstätigkeit
des FWF konzentriert sich auf die dem Erkenntnisgewinn verpflichtete
wissenschaftliche Forschung, deren Qualität nach dem Wettbewerbsprinzip
durch internationale Begutachtung beurteilt wird.
- Unabhängigkeit: Kreative Grundlagenforschung benötigt
Freiheit. Der FWF sichert Freiräume, die die Wissenschaft vor einem
direkten Einfluss von Interessengruppen schützen. Das wird durch
die unabhängige Rechtsstellung des FWF gewährleistet.
- Internationalität: Der FWF orientiert sich an internationalen
wissenschaftlichen Standards und unterstützt Kooperationen über
nationale Grenzen hinweg.
- Gleichbehandlung aller Wissenschaften: Der FWF behandelt alle
Forscherinnen und Forscher nach den gleichen Grundsätzen ohne Bevorzugung
oder Benachteiligung einzelner Wissenschaftsdisziplinen.
- Transparenz und Fairness: Vermeidung von Interessenskonflikten,
Verwirklichung von "Checks and Balances" in allen Verfahrensschritten
sowie klare Kommunikation von Arbeitsweise und Entscheidungsfindung
sind Eckpunkte, um die Akzeptanz der Arbeit des FWF sicher zu stellen.
- Gender Mainstreaming: Gleichstellung von Frauen und Männern
in der Forschung ist dem FWF ein Anliegen, das durch spezifische Programme
sowie Gender Mainstreaming in allen Bereichen umgesetzt wird.
- Chancengleichheit: Förderungsanträge an den FWF werden
unabhängig von der Position und/oder dem akademischen Grad der
AntragstellerInnen beurteilt.
- Ethische Standards: Der FWF fühlt sich verpflichtet,
in seinem Einflussbereich für die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher
Praxis und international anerkannter ethischer Standards zu sorgen.
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