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Eine Ausstellung des FWF - Der Wissenschaftsfonds Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9:30 - 16:00 Uhr Mit der Ausschreibung hat der FWF dazu eingeladen, individuelle Bilder der Wissenschaft zu thematisieren. Durch die Kuratierung einer Ausstellung sowie die Prämierung einzelner Arbeiten durch eine Fachjury wird die Möglichkeit geboten, konzeptuell und gegenständlich aktuelle BILDER DER WISSENSCHAFT öffentlich zu zeigen. Der Perspektivenwechsel zwischen Kunst und Wissenschaft ermöglicht neue Einsichten! Zu den Preisen Auf Grundlage der Entscheidung einer unabhängigen Fach-Jury - Silvia Eiblmayr (Kommissärin für den Österreich Pavillon Biennale Venedig 2009 , gemeinsam mit Valie Export), Christian Höller (Springerin Hefte für Gegenwartskunst), Patrick Werkner (Universität für angewandte Kunst Wien) - hat FWF-Präsident Christoph Kratky im Rahmen der Eröffnung den Preis für das "Bild des Jahres" verliehen; zusätzlich werden zwei weitere Arbeiten prämiert. Die Ausstellung wurde von der Jury kuratiert. Pars pro toto findet sich das gesamte Themenspektrum wissenschaftlichen Arbeitens in den Bildern wieder. Das Bild des Jahres heißt "Choreographies beyond text: an antibody fixates an invader", die Arbeit kommt von Klaus Spiess. Die beiden weiteren Arbeiten sind einerseits "de-Kant-struktion" von Elena Peytchinska und "CAN YOU FEEL IT? HE DID." von Nina Stuhldreher. (die ausführlichen Begründungen finden sind angehängt) Zur Ausstellung Neben diesen drei Kunstwerken werden in der Ausstellung zwölf weitere
Arbeit gezeigt, darunter zwei "raum-" und eine "zeitgreifende"
Arbeit. Arbeiten die "Die Suche nach der Langeweile" thematisieren,
so der Titel der Arbeit von David Roth sind ebenso zu finden wie Bilder
vom "Kosmischer Reigen" und Bilder anderer "Spuren im Kosmos",
beides von Wolfgang Kapferer. Aber auch die "Unaufdringlichkeit und
Aufdringlichkeit in der Natur" (Sissi Makovec) wird zum Gegenstand
anhand dessen die "gemeinsamen Wurzeln von Wissenschaft und Kunst"
im "Fragen an Bekanntes" gefunden wird, eine zweite Arbeit führt
auch in den Bereich der Biologie "Die Kieselalge - Das Objekt der
Begierde" von Ruth Lanza und Ille C. Gebeshuber. Fragen führen
aber auch oft hinter/unter die Oberfläche, mit "INSIDE-R3",
hat Michael Wirthig genau dies gemacht, aber Achtung: Das Ganze ist nicht
die Summe seiner Teile! Juliana Guger (Gerüst, Mast) entdeckt ähnlich
im Vertrauten. Viktoria Tremmel ist mit einem Video vertreten. Kein Video
aber doch zeitlich determiniert (92 Tage) ist "Solargrafica"
von Andreas Zingerle. Wieder dabei ist Matthias Krinzinger, der Sieger
des vergangenes Jahres zeigt "Eines beobachtet einen, welcher die
Sterne beobachtet". Angelika Loderer zeigt die Arbeit "Hole
on a mattress", eine spannende Synthese unterschiedlichste Themen.
Mit der Arbeit "Die Wissenschafts-Allegorien - ein tableau vivant"
hält Hermann Redlingshofer den Wissenschaft gleichsam ihr Idealbild
vor Augen, aber ist es möglich: Auch hier gilt, wie er schreibt,
dass etwas mehr ist als "die Summe" der "Einzelteile".
Eine äußerste thematische Konzentration ist die Arbeit von
Hannah Fitsch "me, watching my talairach coordinates while they´re
watching me watching them". Machen sie sich ihr eigenes Bild! Weiter Informationen erhalten Sie über Bildtexte Bilder der Wissenschaften 2009 Eine Ausstellung des FWF - Der Wissenschaftsfonds Choreographies beyond text: an antibody fixates an invader Die vom FWF mit dem Hauptpreis prämierte Arbeit ("Bild des
Jahres 2009") basiert auf mehreren Übersetzungsstufen, die zentral
das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst betreffen. Es wurde im
Rahmen eines transnationalen Workshops auf Initiative indischer MedizinerInnen
von nepalesischen StickerInnen mit Seidenfäden auf Leinentuch gewebt.
Vorlage dazu war ein Videostill einer in Wien erarbeiteten Choreografie,
in der eine Gruppe von MedizinerInnen Grundszenarien aus der Immunologie
szenisch darstellte. Die Arbeit ist das Ergebnis einer Studie, in der
Gender-Stereotypien und soziale Vorurteile untersucht wurden, die in der
Rationalität medizinischer Texte verborgen liegen und erst in der
pantomimischen Darstellung sichtbar werden. Es zeigt sich, dass dort,
wo scheinbar die Neutralität des wissenschaftlichen Diskurses vorherrscht,
hartnäckige Machtfelder be- und entstehen, die von Xenophobie bis
zu Sexismus reichen. So trat im Zuge der Choreografien unter anderem zutage,
dass Wissenschafterinnen eher die Rolle von anderen Immunzellen spielen als Männer
und dabei mehr Netzwerke ausbilden. In "Choreographies beyond text" reiht
sich eine ebenso komplexe wie überzeugende Übersetzungskette
aneinander. Die Praxis des (Ver-)Knüpfens und Webens als soziale
Praxis, die über jede Einzeldisziplin hinausgeht, wird Thema und
Form zugleich. de-Kant-struktion Die Bereiche des Rationalen und Irrationalen werden in der Arbeit "de-Kant-struktion"
von Elena Peytchinska miteinander verschränkt. Zwei Raumkörper,
der eine die zeichnerische Übersetzung von Immanuel Kants Kubikfuß,
der andere der Entwurf eines Flugobjkets von Emanuel Swedenborg, sind
mit großer grafischer Präzision einander eingeschrieben. Mittels
dieser inventiven Konstruktion wird der Versuch unternommen, ein emblematisches
Bild des Raumwahrnehmungs- und Bildwerdungsprozesses selbst zu schaffen.
Die Arbeit nimmt dabei eine bewusste historiografische Reduktion vor,
indem gleichsam unvereinbare Wissensformen miteinander ins Treffen geführt
werden. Die Künstlerin über ihre Arbeit: "Mit den Raumeigenschaften
innerhalb eines Kubikfusses beginnt Kant seine kritischen Erläuterungen
über den Begriff und die Beschaffenheit eines Geistes in Träume
eines Geistersehers. Die Anregung für dieses Werk stammt von dem
schwedischen Wissenschafter und Visionär Emanuel Swedenborg (1688-1772),
populär geworden für seine Begegnungen mit Geistern. Die Arbeit
erfindet eine Begegnung' zwische Kant und Swedenborg, indem der
wörtlich genommene Kubikfuß Kants als Gefäß für
einen Swedenborg-Entwurf eines Flugobjektes dient." CAN YOU FEEL IT? HE DID. Die Arbeit thematisiert die Frage, wie moderne WissenschafterInnen zu
ihrer Wissensfindung gelangen. Das Augenmerk liegt dabei auf der Rolle
des Körpers und von Körperlichkeit allgemein, was anhand einer
Episode aus dem Leben Albert Einsteins illustriert wird. Die physische,
um nicht zu sagen metaphysische Intuition tritt darin in ihrem Verhältnis
zum Rationalen ironisch-pointiert zutage. Den Hintergrund bildet eine
Anekdote des Informatikers Alan Kay, der von Einsteins Reaktion auf die
Frage eines Kollegen, "wie er denn dazu käme, sein Ding zu tun",
berichtet: "I have sensations of a kinaesthetic and muscular type."
Davon ausgehend bemerkte Nina Stuhldreher, "wie wenige Ganzkörperfotos
von Einstein in Umlauf sind". Nach eingehender Recherche "habe
ich gelernt, dass zwar die (naturwissenschaftlichen) Verfahrensweisen
höchst disziplinierten Vorgängen unterliegen. Die Beweggründe
und Inspirationen entspringen jedoch meistens ähnlich irrationalen
Orten wie auch in der Kunst." In ihrer kompakten Text-Bild-Kombination
bringt Stuhldreher diesen Prozess auf den Punkt, ironisiert durch die
betont androgyne Anmutung des abgebildeten Wissenschafter-Körpers. Die Suche nach der Langeweile "Die formale Ästhetik der Arbeit ist durch die Verwendung einer radikalen Reduktion mit naturwissenschaftlichen Formeln oder Definitionen vergleichbar. Kopie eines Topfes plus Strich, ergibt Pflanze-Stillleben [a+b=c]. Wissenschaft ist eine Erweiterung des Wissens durch Forschung. Ein Künstler muss wie ein Wissenschafter ein hervorragender Beobachter und ein Forscher voller Neugierde sein, um Wahrheiten auch in Banalitäten zu erkennen, um diese für andere sichtbar zu machen. "Sehen" ist die Hauptthematik meiner Arbeit, denn das Interessante, das Mysteriöse, das neu zu Entdeckende, versteckt sich zumeist im Hintergrund." Kosmischer Reigen "Spiralgalaxien, wie zum Beispiel unsere Milchstrasse, sind keine
statischen Objekte, sondern entwickeln sich auf lange Zeiträume gesehen.
Über Millionen von Jahren können sie Ihre Form und Farben aufgrund
vielschichtiger Wechselwirkungen dramatisch ändern. Das hier gezeigte
Bild zeigt das Ergebnis einer Computersimulation, welche den Einfluss
eines gerichteten äußeren Gasdruckes auf das Gas in der Galaxie
untersucht. Galaxien bewegen sich mit teilweise mehr als 1000 km/s durch
das sie umgebende heiße Gas in einem Galaxienhaufen, dabei wird
Gas von den Galaxien abgestreift. Durch eine solche Wechselwirkung werden
Galaxien in ihrer Evolution stark beeinflusst, Gas, welches für die
Entstehung neuer Sterne benötigt wird, fehlt der Galaxie und somit
kann diese nicht mehr soviel Sterne produzieren. In diesem Bild ist eine
Galaxie aus der Simulation in verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Spuren im Kosmos "Das Bild zeigt das Ergebnis einer Computersimulation, welche die
Verteilung der Elemente in den größten Strukturen im Universum,
den Galaxienhaufen, untersucht. Galaxienhaufen bestehen aus Galaxien,
welche man mit optischen Teleskopen beobachten kann, Dunkler Materie und
einem heißem Gas in den Bereichen zwischen den Galaxien. Dieses
Gas beinhaltet schwere Elemente, wie zum Beispiel Eisen. Der Ursprung
dieser schweren Elemente ist ein Forschungsschwerpunkt des Künstlers. Unaufdringlichkeit und Aufdringlichkeit in der Natur (Teil 27) "Die Wissenschaften haben sich derart ausdifferenziert, dass ein
Umstand nicht mehr naheliegend scheint, aber dennoch wichtige Grundlage
bleibt: Die intensive Auseinandersetzung mit der Natur oder: Eine intensive
Beschäftigung mit dem uns Umgebenden und einem Hinterfragen unserer
Wahrnehmungs-gewohnheiten und unseres Erkenntnisstandes. INSIDE-R3 "Heutzutage ist ein Leben ohne technische Apparate kaum mehr vorstellbar.
Wir nutzen diese Apparaturen, verstehen, wie diese zu bedienen sind, kennen
aber meist nur deren Außenhülle. Der Zugang beschränkt
sich üblicherweise in einer bestmöglichen Nutzung der Funktionen.
Wenn aber ein Gerät oder Instrument genauer betrachtet wird, stellt
sich die Frage, was sich dahinter verbergen mag. Aus diesem Grund habe
ich mit einer Studie begonnen, die Innenwelt verschiedener Geräte
zu untersuchen und nach außen zu legen.
"Kieselalgen sind einzellige Lebewesen, die sich ein Haus aus Glas bauen. Es gibt ca. 60.000 verschiedene Kieselalgenspezies. Ihre Schönheit und Formenvielfalt ist eine Quelle der Inspiration für WissenschafterInnen wie KünstlerInnen. Das verwendete Material einer Kieselalge und die Beziehung zwischen Struktur und Funktion dienen als Vorbild für eine neue Gestaltung im Raum, für Lichtspiele und Materialexperimente." Juliana Guger Gerüst Foto, 21 x 15 cm "Dieses Foto habe ich geschossen, während
die "Salzburger Milch" gerade mitten im Dazubauen war. Jeden
Tag, wenn ich vorbei gekommen bin, hat die Baustelle schon wieder anders
ausgesehen. Die Art und Weise, wie schnell, effizient aber auch beängstigend
gebaut wurde, hat mich dazu gebracht, dieses Foto als Bild der Wissenschaft
zu definieren. Einerseits, weil es die unglaublichen technologischen Fortschritte
im Baubereich darstellt. Andererseits, weil es für mich ausdrückt,
wofür Wissenschaft steht. Sie will hoch hinaus, immer höher
sozusagen, und sie entwickelt sich mit einer unglaublichen [
] Geschwindigkeit.
Ein Gerüst ist immer auch eine Art Stütze. Wissenschaft ist
definitiv eine Stütze der Gesellschaft, ohne die Fortschritt und
Weiterentwicklung nicht funktionieren würden. Wissenschaft um jeden
Preis macht mir aber eher Angst." Solargrafica "Die Arbeit zeigt mit Hilfe der ältesten Kameratechnkik - der "Camera Obscura" den Verlauf der Sonne. Das Foto wurde mit einer selbstgebauten "Lochkamera" erstellt. Als fotosensitives Medium verwendete ich das gängige Plastik-Papier in einer Größe von 4cm x 7,5 cm. Ich montierte die Kamera am 10. Jänner 2007 auf der Eisenbahnbrücke (die Steyregg und die VOEST Linz verbindet) und begann mit der Belichtung. Am 12. April 2007 demontierte ich die Kamera und entwickelte das Bild. Mit der Wahl der extrem langen Belichtungszeit (92 Tage) werden die sonst unsichtbaren Sonnenbahnen sichtbar. 92 Tage werden in ein Bild verdichtet. Man kann sonnige und bewölkte Tageszeiten sowie den Höhenstand der Sonne im Verlauf der Zeit erkennen. Ich hatte einige Vorversuche mit verschiedensten Kameratypen, Belichtungszeiten und Entwicklungsexperimenten hinter mir, bis ich dieses Ergebnis erhielt. Selbst mit modernsten digitalen Aufnahmetechniken kann man nicht auf ein solches Ergebnis kommen." Für den Künstler ebenso wie für den Wissenschaftler,
insofern er "im Tun" ist, gilt daher, dass er nicht wissen kann,
was er tut" (Hans-Jörg Rheinberger, Iterationen, 2005 "In der Videoarbeit von Viktoria Tremmel, "Ohne Titel" von 2001 ist der "starre Blick" der Kamera auf einen Atelierraum an der Akademie der bildenden Künste gerichtet. In diesem Raum bewegt sich die Künstlerin "schwimmend" in einer kompletten Taucherausrüstung. Die paradoxe Anordnung des "Innenraums als Meeresraum" enthält viele spannungreiche Elemente, die sich als ein Sinnbild für Wissenschaft verstehen lassen: Es geht um Bewegung in (Denk-)Räumen auf unerwartete Art und Weise, d.h. um die Entwicklung neuer Methoden des "sich Fortbewegens" mit dem Ziel, zu "neuen Ufern" aufzubrechen, erweiterte Wahrnehmungsmöglichkeiten zu schaffen, neue Sichtweisen auf bisher Bekanntes und Vertrautes zu entwickeln, ungewohnte Verbindungen und Denkweisen zu wagen. Für eine zeitgemäße Vorstellung von Wissenschaften sind experimentelle und kreative Ansätze von großer Relevanz. Dazu gehören auch Widersprüche, spielerische Herangehensweisen und Lust auf Ironie, die nur oberflächlich gesehen unvereinbar mit wissenschaftlichen Arbeiten sind. Mit dem Video "Ohne Worte" wird ein tradiertes Wissenschaftsbild, das sich ausschließlich logoszentriert, "objektiv", "universal" und männlich dominiert versteht, obsolet, und stattdessen eröffnet sich ein neuer Bildraum für eine schier unerschöpfliche Bandbreite." Doris Guth Eines beobachtet einen, welcher die Sterne beobachtet Hole on a mattress Wachspositiv Spechtloch/Bruthöhle; Wachs, Schamotte; Schaumgummi,
"Im Interesse meiner Arbeit steht die abstrakte Form. Es scheint, als wäre sie beliebig und zufällig entstanden, vollkommenen gegenstandslos, fremd und von innen heraus gearbeitet. Was man jedoch nicht ahnt ist, dass es sich um ein realistisch Objekt handelt. In dieser Untersuchung wurde ein Raum zur Skulptur. Rachel Whiteread und Bruce Naumann haben eine ähnliche Idee verfolgt und sich mit Räumen und Abstraktionen beschäftigt. Hier handelt es sich um einen Raum, der von einem Tier erschaffen wurde. Spechtlöcher, Maulwurfsgänge und Grillenlöcher standen im Fokus meiner Arbeiten. Angefangen hat alles mit einigen Beobachtungen auf meinen Wanderungen im Wald. Was ich zur Bestätigung meiner Vermutung benötigte waren: eine Säge, Wachs, etwas Draht und Schamott. Erst mit dem Fällen dieses alten, morschen Baumes konnte ich erkennen, was sich wirklich an der Oberkante dieser Birke befand." Die Wissenschafts-Allegorien - ein tableau vivant "Wissenschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelteile. Im besonderen die/der WissenschafterIn ist im 21 Jh. nicht nur ForscherIn, sondern verkörpert vielfältige Eigenschaften, die als Allegorien eine nachhaltige Forschung sicherstellen." me, watching my talairach coordinates while they´re watching
me watching them. "Das Bild zeigt die anatomischen Daten des Gehirns der Künstlerin, aufgenommen im 3 Tesla Kernspintomografen [ ]. Die Daten wurden im Rahmen eines Experiments erhoben, das mit der Methode der funktionellen Magnetresonanztomografie durchgeführt wurde. Dabei werden zweierlei Arten an Daten erhoben: anatomische und funktionelle. Hier sind ausschließlich die anatomischen Daten verwendet worden. [ ] Auf der linken Seit des Bildes sind [ ] sie noch im [ ] Rohzustand, auf der rechten Seite des Bildes sind die gleichen Gehirndaten angezeigt, diesmal nach Angleichung an das Talairch Koordinatensystem. Die Talairch Transformation ist derzeit ein Verfahren [ ], mit dessen Hilfe ein beliebiges menschliches Gehirn in einen Standardraum [ ] projiziert werden kann. Damit kann jedes Gehirn [ ] auf ein Standardgehirn angepasst werden. [ ] Das Werk [ ] nimmt vor allem die Laborsituation, in der die Bilder hervorgebracht werden, in den Fokus. Die roten Linien, die das Gehirn einteilen, verdeutlichen den Vorgang des Vermessens. Der [ ] kommentierende Satz weist auf die vielfachen Verschiebungen innerhalb der neurowissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung hin. Die [ ] Gegenüberstellung der beiden Datensätze macht es möglich die Abweichungen aufzuzeigen und darauf hinzuweisen, dass der transformierte Datensatz in der weiteren Auswertung synonym mit dem Ausgangsdatensatz Verwendung findet."
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Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien T +43-1-505 67 40 F +43-1-505 67 39 office@fwf.ac.at - www.fwf.ac.at |
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