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Abenteuer Forschung im TMW

Medieninformation:
Erweiterung von "Abenteuer Forschung" im TMW:
Wie Grundlagenforschung am Beispiel "Herzschrittmacher" unser Leben verändert

Anlässlich des diesjährigen Welt-Herztages am Sonntag, 28. September, und des Jubiläums "50 Jahre Herzschrittmacher" präsentiert sich die Sonderausstellung "Abenteuer Forschung" - ein Gemeinschaftsprojekt des Technischen Museums Wien (TMW) und des Wissenschaftsfonds (FWF) - in erweiterter Form: Neben den Themenbereichen "Batterien", "Bionik", "Cochlea Implantat", "Enigma", "Röntgen" und "Spieltheorie" wird nunmehr auch am Beispiel "Herzschrittmacher" gezeigt, wie sehr Grundlagenforschung unser Leben verändern kann. Kooperationspartner für den Bereich "50 Jahre Herzschrittmacher" sind der Österreichische Herzfonds und die Arbeitsgemeinschaft Rhythmologie der Österreichischen Kardiologischen Gesell-schaft. Kernzielgruppe von "Abenteuer Forschung": Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche, Schulen. Positive "Besucher-Bilanz" nach einem Jahr.

Wien, 26. September 2008. Was ist Grundlagenforschung? Wie entstehen Forschungsergebnisse? Warum beginnen WissenschafterInnen überhaupt zu forschen? Und warum verändert gerade die Grundlagenforschung unser Leben so nachhaltig?
Antworten auf diese und andere Fragen gibt die gemeinsam von Technischem Museum Wien (TMW) und Wissenschaftsfonds (FWF) ausgerichtete Ausstellung "Abenteuer Forschung. Wie Grundlagenforschung unser Leben verändert", die seit Ende September 2007 den BesucherInnen des TMW die Bedeutung von Grundlagenforschung bewusst machen soll.

Positive "Bilanz"
Im Zeitraum Oktober 2007 bis August 2008 haben allein rd. 15.000 Kinder und Jugendliche im Rahmen von Führung, Rätselrallyes und Workshops das Abenteuer Forschung erlebt. Und an Hand von Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen - "Batterien", "Bionik", "Cochlea Implantat", "Enigma", "Röntgen", "Spieltheorie" - Vielfalt und Charakteristika der Grundlagenforschung, aber auch "Zugang" und Arbeitsweise der GrundlagenforscherInnen kennen gelernt. Wesentliche Eigenschaften erfolgreicher WissenschafterInnen, u.a. Neugierde, Mut, Ausdauer, werden durch partizipative Elemente - u.a. Hängebrücke, Labyrinth, "Torwächter", Schauobjekte - nachvollziehbar gemacht. Gezeigt wird, wie sehr Ergebnisse der Grundlagenforschung unser aller Leben verändern. Denn es waren immer GrundlagenforscherInnen, die wichtige neue Erkenntnissen gewonnen und damit wesentliche Impulse für den Fortschritt geliefert haben.

Modulartiges Konzept mit abwechselnden, temporären Erweiterungen
"Abenteuer Forschung" ist modulartig konzipiert und als permanente Ausstellung geplant. Zusätzlich zu den sechs Stammbereichen wird die Ausstellung rund jedes halbe Jahr abwechselnd ein neues Beispiel für Grundlagenforschung, die unser Leben verändert (hat), präsentieren. Erstes Erweiterungstool bis Ende April 2009 ist der Themenbereich "Herzschrittmacher".

Wie "passiert" Grundlagenforschung?
Anschaulich verdeutlicht wird, wie Grundlagenforschung "passiert", wie aus der Beobachtung von Naturphänomenen oder auch aus reiner Neugierde des/der ForscherIn oder als Antwort auf eine konkrete Problemstellung Ergebnisse entstehen, die immer wieder innovative Meilensteine in verschiedenen Wissensbereichen setzen.

Wie etwa die zufällige Beobachtungen Galvanis der zuckenden Froschschenkeln (1791), aus der sich unser Wissen über den elektrischen Strom entwickelte. Oder die - ebenfalls zufällige - Entdeckung der Röntgenstrahlen, die eine Revolution in der Medizin bewirkte. Auch die Erkenntnis, dass Haie über eine besondere Hautstruktur verfügen, deren Erforschung wesentliche Fortschritte für die Flug- und Schiffstechnik bringen, ist GrundlagenforscherInnen zu verdanken. Dargestellt wird u. a. auch die gezielte Suche nach Möglichkeiten, dass Taube (wieder) hören können. In der Medizin ist es immer wieder das Zusammenspiel zwischen forschenden Technikern, Biologen und Klinikern, die zu entscheidenden Erkenntnissen und wichtigen Problemlösungen geführt haben.
So auch bei der Entwicklung des Herzschrittmachers.

Grundlagenforschung - vielfältig wie das Leben selbst
Grundlagenforschung findet in allen Wissensbereichen statt, ihr Spektrum ist breit und vielfältig wie das Leben selbst. Die Tätigkeit der GrundlagenforscherInnen vielfach ein spannendes Unterfangen. Das "Abenteuer Forschung".

"Emotionen der Wissenschaft" nachvollziehbar machen
Um auch jüngeren BesucherInnen einen für sie verständlichen Zugang zum Thema Grundlagenforschung zu bieten, werden als gestalterisch verbindendes Element zwischen den einzelnen Forschungs"stationen" die "Emotionen der Wissenschaft" erlebbar gemacht.

Etwa durch Überqueren einer Hängebrücke (Mut, Überwindung), durch eine Grafittiwand (Selbstverwirklichung, Schöpfungsprozess), durch die Konfrontation mit den "Torwächtern" (nicht irritieren lassen, Hingabe an eine Aufgabenstellung), durch die Bewältigung eines Labyrinths (Ausdauer, Durchhaltevermögen, Rückschritte bewältigen), durch Sichtbarmachen des Humors in der Wissenschaft.

Wichtige Triebfeder für die wissenschaftliche Forschungsarbeit ist die Neugierde, das Interesse der ForscherInnen für eine Idee oder zufällige Beobachtung, über die sie Näheres wissen wollen. Auch das ist zentrales Thema des "Abenteuers Forschung".

Ev. Rückfragen:
Mag. Stefan Bernhardt MBA, FWF

Dr. Monika Bannert, Dr. Bannert Public Relations
Tel.: +43 664 21 00 618
eMail: m.bannert@dr.bannert-pr.at

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