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Abenteuer Forschung im TMW

Medieninformation:
Mit Grundlagenforschung zur Herzschrittmacher-Therapie

Grundlagenforschung in der Medizin bedeutet häufig: Antwort finden auf ein ungelöstes Problem oder auch auf ein Bedürfnis der Gesellschaft. Sehr oft entstehen solche neuen Lösungen durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen, wie etwa Biologie und Technik.

So auch bei der Entwicklung des Herzschrittmachers.

Während sich bereits im 16. Jahrhundert Grundlagenforscher Gedanken über kardial bedingte, vom Herzen ausgehende, sogenannte Synkopen (= kurze Bewusstlosigkeit) machten und um 1775 die ersten kardialen Wiederbelebungen mittels Elektroschock bzw. Stromstoß mittels der "Leidener Flasche" durchgeführt wurden, leistete Luigi Galvani 1791 mit der Entdeckung der Elektrizität einen entscheidenden Beitrag für die Grundlagen der Elektrostimulation des Herzens.

Rund ein Jahrhundert später stimulierte Hugo von Ziemssen 1882 das Herz einer Patientin mit Strom und zeigte damit, dass Stromstöße, am Herzen passend angebracht, die Herzfrequenz verändern.

Die Folge war die intensive Erforschung der therapeutischen Möglichkeiten im Zusammenspiel von Technik und Biologie. Während die Techniker der Verwendbarkeit von Energiequellen für die Anwendung an Menschen nachgingen und erstmals Energiequellen entwickelten, die für implantierbare Geräte geeignet waren, konzentrierten sich die Biologen auf die Reaktion der Muskelzellen auf bestimmte Energiemengen.
Um in klinischen Versuchen, also am Menschen, das auf die praktische Anwendbarkeit abzuklären, was Techniker/Biologe erforscht haben, brauchte es Ärzte, die in langjährigen Studien die Wirkungsweise der Herzschrittmacher erprobten und verbesserten.

So sind alle für die Entwicklung des Herzschrittmachers entscheidenden Erkenntnisse in der Zusammenarbeit zwischen forschenden Technikern, Biologen und Klinikern entstanden.

Ev. Rückfragen:
Mag. Stefan Bernhardt MBA, FWF

Dr. Monika Bannert, Dr. Bannert Public Relations
Tel.: +43 664 21 00 618
eMail: m.bannert@dr.bannert-pr.at

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