![]() ![]() |
![]() |
| |
|
|
Medieninformation: Ab Sonntag, 7. März 2010, präsentiert sich die Sonderschau "Abenteuer Forschung" - ein Gemeinschaftsprojekt des Technischen Museums Wien (TMW) und des Wissenschaftsfonds (FWF) - in erweiterter Form: Neben den Themenbereichen "Batterien", "Bionik", "Cochlea Implantat", "Enigma", "Röntgen" und "Herzschrittmacher" wird in Zusammenarbeit mit dem Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel an der Karl-Franzens-Universität Graz am Beispiel KLIMAWANDEL gezeigt, wie viel die Grundlagenforschung zur Bewusstseinbildung über gesellschaftliche Entwicklungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen, beitragen kann. Wien, 7. März 2010. Was ist Klimaforschung? Wie entstehen Forschungsergebnisse zum Klimawandel? Was bedeuten die Ergebnisse der Klimaforschung für die Gesellschaft, für unser Leben? Macht es Sinn, wenn ich mich - als einzelne Person - umweltbewusst verhalte? Kann ich dazu beitragen, den Klimawandel positiv zu beeinflussen? Wie erkenne ich meinen CO2-Fußabdruck? Was kann/soll ich tun? Was passiert, wenn nichts passiert? UND: Wie wird man KlimaforscherIn? Antworten auf diese und andere Fragen gibt das neue Modul KLIMAWANDEL, mit dem die gemeinsam von Technischem Museum Wien (TMW) und Wissenschaftsfonds (FWF) ausgerichtete Sonderschau "Abenteuer Forschung. Wie Grundlagenforschung unser Leben verändert", nunmehr erweitert wird. Wissenschaftlicher Partner ist unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Kirchengast das Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel an der Karl-Franzens-Universität Graz. Klimawandel: Erste Erkenntnisse bereits im 19. Jahrhundert Auch das Wissen über den von Menschen beeinflussten Klimawandel stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der bekannte schwedische Chemiker Svante Arrhenius forschte u.a. auch zu Themen der Atmosphäre und Meteorologie wie beispielweise über das Polarlicht, Gewitter und Klimaschwankungen. So hat er in einer 1896 erschienen Arbeit als Erster den Einfluss des Kohlendioxids auf die Temperatur der Erde berechnet, und in weiterer Folge geschlossen, dass durch das CO2, das Menschen in die Atmosphäre freisetzen, die Erdtemperaturen steigen werden. Er ist dabei zu Werten gekommen, die nahe an denen liegen, mit denen wir heute rechnen. 1958: Erster Nachweis, dass Menschen die Atmosphärenzusammensetzung
verändern Österreich: International anerkannte Klimaforschung
Kirchengast und sein Team beschäftigen sich in speziellen Programmen des Wegener Zentrums für Klima und Globalen Wandel an der Karl-Franzens-Universität Graz mit der Beobachtung, Analyse, Modellierung und Vorhersage der natürlichen und vom Menschen beeinflussten Klima- und Umweltänderungen sowie den Auswirkungen auf die natürliche Lebensumwelt des Menschen (Luft, Wasser, Boden, Pflanzen). Hauptziel ist dabei im globalen Kontext zu einem besseren Verständnis des geo-bio-physikalischen Klimasystems und Klimageschehens global, regional und lokal beizutragen und vor dem Hintergrund des zunehmenden menschlichen Einflusses die möglichen regionalen und lokalen Klima- und Umweltfolgen des globalen Wandels zu analysieren, zu verstehen und vorherzusagen. Schwerpunktregion für die Forschungen von Kirchengast ist die Region Österreich, eingebettet im globalen Klima- und Umweltwandel, unter besonderer Berücksichtigung steirischer Regionen. Letztere dienen als primäre Untersuchungs- und Modellgebiete für Forschung im Bereich hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung, z.B. für innovative Klima- und Umweltmodellierung bis hinunter zum lokalen Lebensraum der Menschen, Tiere und Pflanzen. Zusätzlich zur adäquaten Einbettung in das globale Szenario legt das Wegener Zentrum großen Wert auf Beiträge und Know-how im Bereich der globalen, europäischen und auf die "Gesamtregion Alpen" orientierten Erforschung des globalen Wandels.
nachvollziehbar in der Sonderschau "Abenteuer Forschung" Es geht um Charakteristika, Vielfalt und Möglichkeiten der Klimaforschung,
aber auch um den "Zugang" und die Arbeitsweise der WissenschafterInnen
- eben um das "Abenteuer Forschung". Grundlagenforschung - langfristig und nachhaltig Grundlagenforschung findet in allen Wissensbereichen statt, ihr Spektrum ist breit und vielfältig wie das Leben selbst; die Tätigkeit der GrundlagenforscherInnen als spannendes und faszinierendes Unterfangen. Modulartiges Konzept Ev. Rückfragen:
|
|
||||||||||||
|
|
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien T +43-1-505 67 40 F +43-1-505 67 39 office@fwf.ac.at - www.fwf.ac.at |
|