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Presseaussendung Miniatur-Pyramiden - Herstellung und Charakterisierung von HalbleiternanostrukturenLinz/Wien (FWF) - Elektronische Bauelemente, wie z.B. Transistoren auf Computerchips, werden bei wachsender Leistungsfähigkeit zunehmend kleiner. Bereits ab dem Jahr 2010 ist mit Abmessungen im Nanometer-Bereich zu rechnen. In diesem Größenbereich aber unterliegen die halbleitenden Eigenschaften den Gesetzen der Quantenmechanik, sind etwa von den geometrischen Abmessungen der Elemente abhängig. Am Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik der Universität Linz ist es einem Team um Günther Bauer, unterstützt vom FWF, gelungen, gezielt solche Halbleiter-Nanostrukturen herzustellen und zu charakterisieren. Erste Einsatzgebiete sehen die Linzer Physiker unter anderem in der Lasertechnologie. Ein Nanometer entspricht in etwa einem Hunderttausendstel des Durchmessers
eines menschlichen Haares. Bereits in rund zehn Jahren wird die Elektronik-Industrie
Halbleiterbauelemente einsetzen, die ca. 30 bis 50 Nanometer groß
sind und die für die jeweilige Nutzung notwendigen Eigenschaften
besitzen. Das Linzer Team kann solche Miniaturstrukturen kontrolliert
herstellen und deren Eigenschaften bestimmen. Es gibt zwei Produktionsmethoden:
Im Fall von "top down" lässt man unterschiedliche Halbleiter-materialien
wie z.B. Silizium und Germanium aufeinander aufwachsen, sodass eine Art
Sandwichstruktur entsteht, die nachfolgend durch Lithographie und Ätzen
prozessiert wird. "Die elektrischen, optischen und magnetischen Eigenschaften
solcher Strukturen hängen nicht nur von der chemischen Zusammensetzung,
sondern auch von den Schichtdicken und deren Verspannung ab", erklärt
Bauer. Bei der "bottom up" Methode werden durch das selbstorganisierte
Wachstum kleine pyramidenförmige Inselchen mit einer Höhe von
etwa Tomographie für Nano-Pyramiden
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