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Presseaussendung
Wissenschaftsfonds
ersetzt Studiengebühr für DoktorandInnen
Der FWF hat beschlossen, die Personalkosten ab Herbst 2001 so anzuheben,
dass das Nettoeinkommen der von ihm finanzierten DoktorandInnen trotz
Studiengebühr unverändert bleibt.
Die Studiengebühr von jährlich 10.000 Schilling, die ab dem
kommenden Wintersemester an allen österreichischen Universitäten
eingehoben wird, betrifft auch fast eintausend DoktorandInnen, die im
Rahmen von FWF-geförderten Projekten forschen. Ihr Einkommen
würde dadurch de facto um ca. fünf Prozent sinken. Daher hat
der FWF beschlossen, die Bezahlung so anzuheben, dass der Einkommensverlust
ausgeglichen wird.
In diesem Zusammenhang werden auch die Gehälter für wissenschaftliche
MitarbeiterInnen mit abgeschlossenem Doktorat (Postdocs) angehoben. Die
Erhöhungen sind auch deshalb wichtig,
weil offensichtlich das Interesse der Studierenden an einer weiterführenden
wissenschaftlichen Ausbildung sinkt. Der FWF sieht diesen Trend mit Sorge
und will ihm durch Heranführung der
Gehälter an ein internationales Niveau entgegenwirken.
Wien, 2.5.2001
Rückfragen:
Dr. Laurenz Niel
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Weyringergasse 35, 1040 Wien
Tel.: +43-1-505 67 40
DW 86
niel@fwf.ac.at
http://www.fwf.ac.at
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