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Presseaussendung Amtsantritt des neuen FWF-Präsidiums - Christoph Kratky und sein Präsidiums-Team stellen sich vor. Nachhaltiger Expansionskurs für die kompetitive Wissenschaftsförderung als Programm. Die neue Leitung des Wissenschaftsfonds nimmt die ermutigenden Signale
des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) zum Anlass,
einen konkreten Vorschlag für eine expansive Entwicklung des FWF
anlässlich ihres Amtsantritts vorzulegen. Wissenschaftspolitik braucht einen langen Atem Werden die Vorgaben des RFT umgesetzt, so wird der FWF im Jahr 2010 über
ein Bewilligungsvolumen von rund 170 Mio. EUR verfügen. Die Abgeltung von Overheads als wichtiges Marktsignal für Spitzenforschung Der RFT empfiehlt erstmals, dass der FWF in die Lage versetzt werden soll, für seine Förderungen Geldmittel für die Abgeltung so genannter Overheads bereit zu stellen. Unter Overheads sind jene Kosten zu verstehen, die Universitäten dadurch entstehen, dass sie für Forschung benötigte Infrastruktur zur Verfügung stellen. Die Abgeltung von Overheads soll als Anreiz, als positives Marktsignal, an die Führung von Universitäten wirken. Spitzenforschung macht die Universitäten - auch ökonomisch - stärker. Overheads führen dazu, Stärkefelder in den Universitäten - nun auch gleichsam in barer Münze - zu erkennen und zu fördern. Die Einwerbung von Drittmittel, wie sie der FWF den wissenschaftlichen Zentren des Landes zur Verfügung stellt, kann so endgültig zum positiven Marktsignal für exzellente wissenschaftliche Forschung aufgewertet werden. So wird es zum Beispiel für jede Universität zur unabdingbaren Notwendigkeit WissenschafterInnen in ihren Reihen zu haben, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeitsqualität in der Lage sind, FWF-Förderungen zu lukrieren, um im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen. Das neue Präsidium des FWF nimmt deshalb die Empfehlung des Rates auf und schlägt die schrittweise Einführung der Overhead-Abgeltung für FWF-geförderte Projekte in folgenden Stufen vor: 2006 10 %, 2007 30 %, 2008 40 % und ab 2009 50 %. Overheads sind als wichtige Komponente einer leistungsabhängigen Finanzierung universitärer Infrastruktur zu verstehen und sollten bei allen projektbezogenen Förderungen - gleichgültig aus welcher Quelle - angewandt werden. In Relation zum Gesamtbudget der Universitäten aus Bundesmitteln
von gegenwärtig fast 2 Mrd. EUR stellen die im Jahr 2010 wirksamen
Overheads von 85 Mio. EUR einen relativ geringen, aber wichtigen Beitrag
zur Finanzierung universitärer Infrastruktur dar. Universitäten,
die angehalten sind, ihre Einnahmen zu optimieren, werden - entsprechende
Overhead-Finanzierung vorausgesetzt - bereit sein, wissenschaftliche Stärkefelder
zu stärken. Kontinuität als Stärke des FWF Christoph Kratky: "Wir übernehmen die Leitung einer exzellent
aufgestellten Institution. Das ist ein Verdienst von Professor Wick, seinem
Team und allen seinen Vorgängern im Präsidentenamt. Der FWF
ist ein Organismus, der bestens funktioniert und der noch viel für
die Stärkung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich
leisten wird." Christoph Kratky und sein Wunschteam Renée Schroeder, Mikrobiologin und Genetikerin und die bekannteste
Wissenschafterin Österreichs, wird als Vizepräsidentin für
die Abteilung Biologie und Medizin zuständig sein. Johann Eder, Informatiker
und vor kurzem von der Universität Klagenfurt an die Universität
Wien berufen, wird für die Arbeit der Abteilung Naturwissenschaften
und Technik verantwortlich zeichnen und Herbert Gottweis, der seit 1998
Professor für Politikwissenschaften an der Universität Wien
ist, wird als Vizepräsident der Abteilung für Geistes- und Sozialwissenschaften
fungieren. Rückfragen Wien, 14. September 2005 Foto: Kratky
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Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien T +43-1-505 67 40 F +43-1-505 67 39 office@fwf.ac.at - www.fwf.ac.at |
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