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Presseaussendung Blutzucker-Fahndung - neue Methode zur Bestimmung der Zuckerproduktion in der LeberWien (FWF) - Die Zuckerkrankheit Diabetes beruht auf einem kontinuierlich erhöhten Blutzuckerspiegel, da die Bauchspeicheldrüse zuwenig Insulin für die Zuckerverwertung produziert. Die genaue Kenntnis der Zuckerproduktion ist von besonderem Wert im Hinblick auf Diagnose- und Behandlungsmethoden. Prof. Michael Roden von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der Universität Wien, hat, unterstützt vom FWF, eine Methode entwickelt, die die Bestimmung der Zuckerproduktion und vor allem der Zuckerneubildung vereinfacht und am lebenden Menschen ermöglicht. Auf Tierversuche bei Medikamententests könnte damit künftig verzichtet werden. Eine Blutzucker-Erhöhung erfolgt durch vermehrte Zuckerproduktion in der Leber, die auf zwei Wegen möglich ist: Entweder wird vermehrt Zucker (Glukose) aus seiner Speicherform in der Leber, dem Glykogen, freigesetzt, oder es kommt zu einer Zunahme der körpereigenen Glukoseneubildung, zur Glukoneogenese. Die Bestimmung der Glukoneogenese wird beim lebenden Menschen durch eine Reihe von Problemen erschwert. "Die bisher bekannten Methoden sind entweder belastend für den Patienten oder zu aufwendig und zu teuer. Außerdem geben sie meistens keine umfassenden Informationen", erläutert Roden, der bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. So ermöglichen viele Methoden nur das Abschätzen der Glukoneogenese, während die neue Methode auch Aussagen über die komplexen Stoffwechselwege der Glukose erlauben wird. Fasten und "schweres Wasser" Prof. Dr. Michael Roden Aussender: Wien, am 28. Jänner 2002 |
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