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Presseaussendung

FWF-Jubel über die Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung

Aktuellen Informationen folgend soll das Bewilligungsvolumen des FWF im autonomen Bereich ab dem Jahr 2006 signifikant ausgeweitet werden. Damit kann Österreich auch im Bereich der wissenschaftlichen Forschung auf die europäische Überholspur einschwenken.

Einer APA-Meldung und dem FWF zur Verfügung stehenden Informationen zufolge empfiehlt der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) 1.) die Ausschüttungen der Nationalstiftung an den FWF von jährlich 40 Mio. EUR auf 41,5 Mio.EUR zu erhöhen und 2.) eine zusätzliche Dotierung der Bottom-up Förderung des Wissenschaftsfonds in der Höhe von 30 Mio. EUR vorzusehen.

Vorausgesetzt, dass die Bundesregierung dieser Empfehlung folgt, wird der FWF im Jahr 2006 in die Lage versetzt, im autonomen Bereich 150 Mio. EUR an Forschungsförderungen zu bewilligen. Damit setzt der RFTE ein klares Zeichen, dass der Ausbau hochqualitativer wissenschaftlicher Forschung in Österreich möglichst rasch und mit Nachdruck in Angriff genommen werden soll, um den Kern des Innovationssystems nachhaltig zu stärken.

Offensives Szenario des FWF-Mehrjahresplans wird realisierbar
Mit dieser signifikanten Ausweitung des FWF-Bewilligungsvolumens kann der FWF daran gehen, das offensive Szenario - wie es der Mehrjahresplan des FWF für das Jahr 2006 vorsieht - umzusetzen. In diesem offensiven Szenario plant der FWF das Kerngeschäft - das ist die Einzelprojektförderung - in einem Maß auszubauen, wie es nur als ermutigendes Signal für die Scientific Community verstanden werden kann. Alle ausgezeichneten Projekte werden unter diesen neuen Rahmenbedingungen gefördert werden können. Weiters sind die Schwerpunktprogramme des FWF - dazu zählen die Spezialforschungsbereiche, die Nationalen Forschungsnetzwerke und die Doktoratskollegs - entsprechend auszuweiten, um einen wesentlichen Beitrag zur Profilbildung der Universitäten im Bereich der Forschung zu leisten.

Fit für den Wettbewerb in der Europaliga
Das offensive Szenario - wie es der FWF in seiner Mehrjahresplanung skizziert hat - stellt die beste Möglichkeit dar, die Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich auf ein im europäischen Kontext wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Die Spitzenforschung kann sich unter diesen neuen Rahmenbedingungen auf den Wettbewerb um Mittel des European Research Councils (ERC) ab dem Jahr 2007 vorbereiten.

Rückfragen
Mag. Stefan Bernhardt, MBA

Wien, 1. Dezember 2005

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