![]() ![]() |
![]() |
| |
|
|
Presseaussendung EURYI-Awards-Preisträger 2004/2005, Pasquale Pistone Brain gain für Österreich stärkt die Schwerpunktsetzung an der Wirtschaftsuniversität Wien im Bereich Internationales Steuerrecht. Pasquale Pistone aus Italien ist nach dem U.S.-Amerikaner Brian O'Neill im Vorjahr der zweite EURYI-Preisträger in Österreich. In einer gemeinsamen Presseaussendung der European Science Foundation (ESF) und der EUROHORCS (European Heads of Research Councils) wurden heute die diesjährigen EURYI-Awards PreisträgerInnen bekannt gegeben. Pasquale Pistone wird die Möglichkeit eröffnet, in den nächsten fünf Jahren an der Wirtschaftsuniversität Wien im höchst aktuellen Spannungsfeld zwischen europäischem Recht, nationalem Steuerrecht der EU-Mitgliedsstaaten und Nicht-EU-Staaten gemeinsam mit KollegInnen am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU, Vorstand Michael Lang, zu forschen. Sein neben 24 anderen PreisträgerInnen prämiertes und aus 622
Bewerbungen ausgewähltes Projekt trägt den Titel: "Die
Auswirkungen des Europäischen Rechts auf die Beziehungen mit Drittstaaten
im Bereich der direkten Steuern". Damit wird der bereits bestehende
interdisziplinäre FWF-Spezialfoschungsbereich "International
Tax Coordination", der volkswirtschaftliche und steuerrechtliche
Forschung verbindet, weiter gestärkt. Pasquale Pistone und sein Projekt Die Komplexität dieses Problemkreises der "nicht-harmonisierten"
direkten Steuern innerhalb der EU wird nochmals erhöht, wenn man
die Gestaltung der steuerrechtlichen Beziehungen auf europäischer
Ebene und auf bilateral nationalstaatlicher Ebene zu Nicht-EU-Staaten
in Europa - und hier insbesondere der Schweiz - betrachtet. Das von Pasquale
Pistone formulierte Forschungsprojekt wird sich dieses Themas annehmen
und dabei die Auswirkungen auf die derzeit existierenden Steuerabkommen
zwischen EU- und Nicht-EU-Staaten untersuchen. Der EURYI-Award - eine Initiative zur Stärkung des europäischen
Forschungsraums Das Auswahlverfahren, um ein EURYI-Award-Winner' zu werden, ist hoch kompetitiv und erfolgt in zwei Stufen. In der ersten Stufe wird von den nationalen Förderorganisationen ein standardisiertes Peer-Review-Verfahren angewandt, um aus den Einreichungen die aussichtsreichen KandidatInnen für die zweite Stufe zu identifizieren. Der FWF greift für diesen Teil des Auswahlprozesses in bewährter Weise ausschließlich auf GutachterInnen aus dem Ausland zurück. Jene KandidatInnen, die diese erste Hürde genommen haben, stellen sich in Stufe 2 einem Expert-Panel-Verfahren der European Science Foundation und müssen sich dort gegen Konkurrenz aus der gesamten Welt durchsetzen. Die ESF ist die europäische Vereinigung von 76 wichtigen nationalen Förderungseinrichtungen in 29 Ländern. Aus Österreich ist der Wissenschaftsfonds FWF ein Mitglied der European Science Foundation. Ein EURYI-Award ist mit bis zu 1,25 Mio. EUR dotiert und soll das prämierte Forschungsvorhaben finanzieren. Dieses Geld wird insbesondere für den Aufbau jenes Forschungsteams aufzuwenden sein, das im erfolgreichen Projektantrag beschrieben wurde. Der EURYI-Award wurde zum zweiten Mal im September 2004 ausgeschrieben
und wird mit der Verlautbarung der EURYI-PreisträgerInnen bzw. mit
der Preisverleihung, die im Rahmen des World Science Forum vom 10.-12.
November 2005 in Budapest stattfinden wird, abgeschlossen. Die Ausschreibung
für die EURYI-Awards 2005/2006 startet voraussichtlich Anfang September
dieses Jahres. Rückfragen Wien, 4. August 2005
|
|
|||||||||||
|
|
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien T +43-1-505 67 40 F +43-1-505 67 39 office@fwf.ac.at - www.fwf.ac.at |
|