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Presseaussendung

Hertha-Firnberg-Nachwuchsstellen 2005 an 10 Forscherinnen -
Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt.

Das Hertha-Firnberg-Programm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde heute Mittwoch, den 7. Dezember 2005 um zehn weitere Top-Forscherinnen erweitert. Damit schließt sich der 8. Durchgang nahtlos an die Endphase der 9. Ausschreibung des Hertha-Firnberg-Programms an. Noch bis 12. Dezember 2005 läuft die Bewerbungsfrist für die Hertha-Firnberg-Stellen 2006.

Die Nachfrage nach diesem Frauenförderungsprogramm in den Wissenschaften ist nach wie vor im Steigen begriffen. Waren es letztes Jahr 45 Bewerberinnen, die in das Programm aufgenommen werden wollten, wurden für die Vergabe 2005 insgesamt 54 Anträge und damit neuerlich ein Rekordwert registriert. Von diesen 54 Anträgen gingen 42 Projekte in die Begutachtung. Basierend auf einer strengen internationalen Qualitätsüberprüfung wurden in diesem sehr kompetitiven Ausleseverfahren die zehn besten Forscherinnen identifiziert.

Heuer wurden sechs Projekte aus dem Bereich Biologie und Medizin, drei aus dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften und ein Projekt aus den Naturwissenschaften/Technik genehmigt. Zählt man die soeben vergebenen Stellen zu den bislang ausgezeichneten Forscherinnen hinzu, so liegen Projekte aus dem Bereich Biologie und Medizin mit 34 erfolgreichen Anträgen erstmals vor den Geistes- und Sozialwissenschaften mit 32 Stellen und den Naturwissenschaften bzw. Technik mit 15 Stellen.

Mit der Zuerkennung der Hertha-Firnberg-Stellen haben die ausgezeichneten Forscherinnen die besten Voraussetzungen, ihre wissenschaftliche Arbeit und damit auch ihre universitäre Karriere entscheidend voranzutreiben. Aufgrund der bisherigen erfolgreichen Entwicklung des Programms geht der Wissenschaftsfonds davon aus, dass weiterhin mit einer starken Nachfrage nach dieser Art der Frauenförderung zu rechnen sein wird. Mittelfristig erwarten das Wissenschaftsministerium und der FWF eine positive Auswirkung auf die nach wie vor viel zu geringe Anzahl von Professorinnen an den österreichischen Universitäten.

Die Hertha-Firnberg-Nachwuchsstellen sind nach der ersten österreichischen Wissenschaftsministerin benannt. Diese Initiative zur Frauenförderung in der Wissenschaft wurde 1998 vom FWF im Auftrag des Wissenschaftsministeriums eingeführt. Sie richtet sich an Universitätsabsolventinnen mit abgeschlossenem Doktorat, die im Regelfall nicht älter als 40 Jahre sind.

Inhaberinnen von Hertha-Firnberg-Nachwuchsstellen erhalten die Gehaltskosten für ihre Postdoc-Stelle von 50.240 EUR pro Jahr für 36 Monate. Zur Abdeckung projektspezifischer Kosten werden den Forscherinnen zusätzlich 24.000 EUR für die Gesamtlaufzeit der Forschungsvorhaben zur Verfügung gestellt.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder Hertha-Firnberg-Stellen geben. Die Ausschreibungsfrist läuft noch bis 12. Dezember 2005. Über die Vergabe der Hertha-Firnberg-Stellen 2005 wird das Kuratorium des Wissenschaftsfonds FWF am 26./27. Juni 2006 entscheiden.

Wien, 7. Dezember 2005

Rückfragen
Mag. Stefan Bernhardt, MBA

Mag. Thomas Schmid
Tel: +43 1 53120 DW 5008
E-Mail: thomas.schmid@bmbwk.gv.at

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Eine Kurzdarstellung der Projekte finden Sie im Info-Magazin:
>
http://www.fwf.ac.at/de/
info-magazin/ 200503/
special_firnbergstellen_2005.html

Die Firnberg-Projekte mit Abstracts finden Sie in der Projekt-Datenbank:
>
http://www.fwf.ac.at/de/
projects/projekt_datenbank.asp

Hertha-Firnberg-Programm:
>
Details

 

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