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Presseaussendung
Erfolgreiche Kooperation für die Wissenschaft
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Die Oesterreichische Nationalbank und der Wissenschaftsfonds FWF unterstützen
gemeinsam den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich
"Ohne die großzügige Unterstützung durch die Nationalbank
hätte der FWF in den letzten Jahren nicht auf seiner geplanten Wachstumskurve
von 10 % pro Jahr bleiben können. Forschungspolitisch ist dieses
Wachstum zumindest noch einige Jahre notwendig, um an das Niveau vergleichbarer
Länder heranzukommen." Dies erklärte FWF-Präsident
Schmidt anlässlich einer öffentlichen Präsentation von
erfolgreichen Projekten, die gemeinsam von OeNB und FWF gefördert
wurden, am 29. November 2001.
Seit 35 Jahren stellt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) Mittel
für die Forschungsförderung zur Verfügung. Anlässlich
ihres 150-jährigen Bestehens wurde dazu im Jahr 1966 der Jubiläumsfonds
gegründet. Seit 1982 erhält auch der FWF Mittel für "wirtschaftsorientierte"
Forschungsprojekte - bisher insgesamt mehr als ATS 1,9 Mrd. Bis 1999 betrug
die Zuwendung rund 10 - 13 % des FWF-Budgets. In den vergangenen beiden
Jahren wurden die Beträge massiv erhöht: Im Jahr 2000 betrugen
sie ATS 456 Mio. oder 39 % des FWF-Budgets und heuer 384 Mio. oder 30
% des FWF-Budgets.
Telekommunikation; Medizintechnik; Messtechnik
Schwerpunktmäßig refundiert die OeNB dem FWF Mittel für
naturwissenschaftliche und technische Projekte. Der Begriff "wirtschaftsorientiert"
ist dabei bewusst nicht eng gefasst. Für die Förderentscheidung
gelten genau dieselben wissenschaftlichen Qualitätsmaßstäbe
wie für alle anderen FWF-Förderungen.
Drei Projekte wurden bei der Veranstaltung vorgestellt: "Das künstliche
Innenohr: Von der universitären Forschung zum global verwendeten
Medizinprodukt " (Ingeborg Hochmair-Desoyer, Universität Innsbruck
bzw. Firma MED-EL), "Neue Methoden der Mikroskopie einzelner Biomoleküle
" (Peter Hinterdorfer, Universität Linz) sowie "Intelligente
Antennen für den Mobilfunk" (Ernst Bonek, TU Wien).
OECD-Studie: wissenschaftliche Exzellenz stärkt Wirtschaft
Um die Interaktion von Wissenschaft und Wirtschaft geht es auch in der
neuen OECD-Studie "The new economy beyond the hype". Darin werden
die essentiellen Faktoren für das Wirtschaftswachstum analysiert.
Dabei finden sich auch für die Forschungsförderung relevante
Aussagen: So wird zur Stärkung der Innovation die prioritäre
Förderung von Grundlagenforschung empfohlen.
Als wesentliche Auswahlkriterien werden wissenschaftliche Exzellenz und
Leistung genannt. Weitere Kriterien werden nicht erwähnt. Weiters
wird eine Verstärkung von kompetitiven Förderungs- und Evaluationsmechanismen
empfohlen. Obwohl die Unterstützung von Institutionen wichtig bleibt,
werden kompetitive Verfahren als besonders nützlich eingeschätzt,
um die Qualität der Forschung zu erhöhen. Die Förderungen
stärken dadurch die besten Gruppen.
"Diese Empfehlungen sind in erster Linie mit Blick auf Wirtschaftswachstum
formuliert. Umso bemerkenswerter ist, dass sie haargenau die Position
des FWF widerspiegeln, der immer wieder 'Qualität ohne Wenn und Aber'
verlangt", sagte FWF-Präsident Schmidt in seiner Ansprache anlässlich
der Feier zur Kooperation FWF - OeNB.
Wien, 29.11.2001
Rückfragen:
Dr. Laurenz Niel
FWF - Der Wissenschaftsfonds
Tel.: +43-1-505 67 40 DW 86
niel@fwf.ac.at
www.fwf.ac.at
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